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Alt 05.10.2023, 07:45
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Deine Argumente sind durchaus schlüssig. Ich sehe in der AFD als Alleinregierung auch nicht die Lösung.

MMn. MUSS sie aber so stark werden, dass die anderen Parteien die "Tabuthemen" bearbeiten.

Siehe SPD Hessen, die, völlig weltfremd, das Auto abschaffen will. Nun hängt, mit Sekundärwirtschaft, etwa jede siebte Arbeitsplatz am Automobil. Vor allem sind es auch gut bezahlte Jobs.

Im Punkt Energie zählt nur eine Sache, sie muss billig sein. Man sollte sich mal ehrlich machen und die geostrategische Wahrheit aussprechen, dass man sich unabhängig von fossilen Energieträgern und vor allem von deren Erzeugerstaaten machen will. Wirtschaftspolitisch ist das Klimathema doch nur vorgeschoben.

Die EU hat kein Öl und Gas.

Ich bin auch ein großer Solarfreund, aber wie man es gerade macht, ist es sozialer Sprengstoff. Investor ABC knallt Felder voll, Unternehmer XYZ seine Dächer. Man vergisst, dass 70% der Bevölkerung in MFH leben.

Dazu der Industriestrompreis. Die Lobby wird subventioniert, der Handwerker, Taxiunternehner oder die Pommesbude zahlt voll...

Eine Patentlösung hat niemand. Aber so, wie es jetzt ist, wird es zu massiven Verteilungskämpfen kommen.

Letztendlich muss der Wohlstand erwirtschaftet werden. Die Löhne müssen mitziehen, sie finanzieren die Sozialkassen. "Druckt" man das Geld, galoppiert irgendwann die Inflation.

So wie es die Ampel aktuell angeht (und wie es Merkel seit 2015 tat) steuern wir auf ein Pulverfass zu.

Auch bei der Migration gilt, je länger man abwartet, desto schlimmer werden die Bilder, wenn dann mal gehandelt wird.

Ein Umdenken setzt aber nur ein, wenn die "Alternative" in Richtung 30%+ geht.

Auch bei der CDU, der, außer sozialem Kahlschlag, nichts mehr einfällt.

Hochgefährlich für das Land, spaltend, und was passiert, wenn sich der "Pöbel" nicht mehr Fussball, Bier und Alufelgen leisten kann, das malt sich im Elfenbeinturm des politischen Berlin keiner aus. Auch die Gewerkschaften sind völlig auf dem Holzweg, fabulieren von 4-Tage Wochen, wohingegen diese in den USA mit Forderungen von 30% in die Verhandlungen gehen.

Wir brauchen ein Programm für die Wirtschaft, gleichzeitig aber Durchlässigkeit, um die Sozialkassen zu füllen und die Binnenkaufkraft anzukurbeln.
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