Zitat:
Original geschrieben von Heribert Pilch
Das Werner-Scheffler-System hat einige gravierende Nachteile:
2. Die Position 3 ist für jeden Spieler / jede Spielerin eine Zumutung: Nach 3-3 kommt sofort 3-1 bzw: 1-3 : 2 Spiele direkt nacheinander und dann auch noch gegen den stärksten / die stärkste Spieler/ -in
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Ich finde das nicht schlecht, denn die Spieler des hinteren Paarkreuzes können im hinteren Paarkreuz gegen etwa gleich starke Gegner Punkte einfahren und bekommen dann sogar noch Spielpraxis gegen stärkere Gegner aus dem vorderen Paarkreuz, können sich für höhere Aufgaben empfehlen, können frei ausspielen und haben ja nichts zu verlieren weil keiner einen Sieg der Nr.3 gegen eine Nr.1 oder der Nr.4 gegen eine Nr.2 erwartet.
Zitat:
3. Die dritte Runde mit den paarkreuzübergreifenden Spielen ist in den meisten Klassen ohne sportlichen Wert, weil m.E. ca. 80%der Spiele vom 1.Paarkreuz gewonnen werden.
Insbesondere für Ersatzspieler/ -innen wird es hart, weil sie immer bei 8:5 bzw. 8:6 die Spiele verlieren und somit Schuld sind.
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Aus oben genannten Gründen finde ich, daß das schon einen Wert hat, denn Spieler die aus dem hinteren Paarkreuz nach vorne wollen und von der Bilanz her gerade so an der Grenze sind daß man mit der 2 tauschen kann aber nicht muß, dann kann der 3-er beweisen daß er überhaupt mit Leuten aus dem vorderen Paarkreuz mithalten kann, außerdem trägt ein Duell eines schwächeren mit einem stärkeren Spieler dazu bei, die Spielstärke des schwächeren mit der Zeit anzuheben.
Den Spielern gibt auch sicherlich keiner die Schuld, denn das ist von vorneherein "eingeplant" daß der 3-er gegen den 1-er und der 4-er gegen den 2-er verliert, es sind einkalkulierte Niederlagen wenn das hintere Paarkreuz verliert, aber es sind Riesensiege wenn die hinten gewinnen!
Ich würde gerne nach dem Werner-Scheffler-System spielen, drei Einzel, das wär´s echt!