Zitat:
Zitat von Wohlfühlbacher
Eines vorab, Noppe: Dass du mit keiner Silbe auf meine verbale Entgleisung eingehst, spricht für dich! Dazu braucht man Stärke, die ich beim Lesen deiner Beiträge meist habe. Doch so einmal pro Monat triggerst du mich dermaßen mit einem deiner Posts, dass ich schwach werde und entsprechend ungehalten und manchmal auch unangemessen reagiere. Du siehst es mir offensichtlich nach, danke dafür und Nix für ungut.
Zur Autosituation sollte man trennen zwischen Land- und Stadtverkehr. Auf dem Land herrschen völlig andere Probleme, als in der Stadt. Und in der Stadt, Großstadt wohlgemerkt (Nürnberg zähle ich durchaus dazu*) bin ich seit Jahren der Meinung, dass der INDIVIDUALVERKEHR (!) zumindest im Stadtzentrum massiv eingeschränkt werden muss!
Im Stadtkern nur noch E-Fahrzeuge, spezielle Fahrten wie Rettung etc. ausgeschlossen. Alles andere geht am Menschen und dessen Lebensraum in einer Großstadt schon seit langem vorbei.
Dazu stehe ich und andere Länder machen es uns vor.
P.S. Ich habe auch ein Auto. Opa-Karre, Bj. 98 mit knapp 60.000 km aus 1. Hand. Aktuell in der Werkstatt, TÜV steht an* 
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Alles gut, ich spitze halt häufig bewusst etwas zu.
Was man in den Städten benötigt ist eine klare räumliche Trennung von Auto, ÖPNV, Fahrrad und Fußgängern.
Die Einkaufsstraßen leben halt vom Publikum von Außerhalb. Ebenso die Gastro. Die Art der Zuwanderung wirkt sich auch hier negativ aus, niemand fährt Abends gerne ÖPNV. Bei uns ist es die Gegend um den Bahnhof bis hin zum "'Alten Rathausplatz", wo man glaubt man sei in Arabien. Überfälle, Taschendiebstähle, Belästigungen und dieses Jahr wurde einmal ein Obdachloser abgestochen, hat überlebt, und aktuell der Todesfall, wo einer Obdachlosen Nachts schlafend in den Kopf geschossen wurde. Da nutzt man doch lieber das überwachte Parkhaus.
Fahrrad, ÖPNV usw., ja, gerne, da wo es praktikabel jnd umsetzbar ist. Hängt auch an der Topographie, hier ist es bergig und die Radler kannst du Morgens an zwei Händen abzählen. Im Herbst/Winter sowieso.
Zuguterletzt möchte ich noch auf die 80er verweisen, als es schon mal den politischen Trend "Auto aus der Stadt" gab.
Was war die Folge? Einkaufszentren auf der "grünen Wiese", Großraumdiskotheken außerhalb und viele Innenstädte, die mehr oder minder verödeten. Außerhalb der absoluten Metropolen waren und sind das oft die billigsten Wohnlagen.
Was man auch nicht vergessen darf ist, dass in München, Düsseldorf oder Köln nahezu jedes gewerbliche Gebäude und such neuere MFH eigene Tiefgaragen haben. Hat auch etwas mit dem Baurecht zu tun, das vorschreibt, je Wohneinheit einen Stellplatz vorzuhalten. Und das geht halt nur in der Tiefe.
Man sieht es oft von Außen nicht, aber man glaubt gar nicht wieviel Höfe und Tiefgaragen in Düsseldorf an den Objekten vorhanden sind.
Aber Autos rauswerfen? Dann passiert mMn. dasselbe wie in den 80ern, die Menschen ziehen in die Speckgürtel und die Gewerbe auf die "grüne Wieee".
Selbst kleine Dinge vertreiben schon die Menschen. Wir sind hier zwei Nachbarstädte, die ineinander übergehen. In Stadt 1 zahlst du ab der ersten Parkminute, in Stadt 2 sind 2 Stunden mit Scheibe frei. Letztere hat deutlichen Zulauf...