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Zitat von Gerhard
Klare einfache Antwort: Rauswerfen, aber sofort ! Und sollte mal einer als "Gast" so kommen, seinen Zustand schriftlich festhalten und ebenfalls rauswerfen. Wenn er nicht freiwillig mitmacht: Polizei holen, anzeigen, ...
Gibt es immer noch Leute, die glauben, daß man einen faulen Apfel zu den guten legen kann, damit der faule gut wird ???
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Du hast keine Ahnung, du kennst den Spieler nicht. Wie kann man Menschen mit faulen Äpfeln vergleichen? Es stört mich nicht was du tust, es stört mich wie du darüber denkst, und es stört mich, wie du es tust. Die meisten Spieler die zu uns kommen kennen wir, wir haben eine Beziehung zu ihnen, sicher kommen auch mal Gäste, doch die waren nie "stoned". Es kam mal einer zum Training, der angeblich den Ruf hatte mit Drogen zu dealen. Ich hatte nie verdächtiges beobachtet und bald ist er auch nicht mehr gekommen.
Ich denke auch, dass Drogen beim Sport nichts zu suchen haben, doch bei Alkohol und Nikotin wird es häufig anders praktizert. Da ich nie richtig geraucht habe, kann ich auch nicht nachfühlen was die Raucher empfinden, wenn sie nicht rauchen können. Sollen wir wirklich alle Raucher rauswerfen und Notfals die Polizei rufen? Wenn eine Mannschaft den Aufstieg feiert, den sie schon seit 3 Jahren anstreben, sollen wir sie dann rauswerfen.
Sicher gibt es Regeln, es darf in der Halle nicht geraucht werden und es darf auch kein Alkohol getrunken werden. Es gibt Hallen, in denen darf man weder esssen noch trinken. Man hält halt diese Regeln mehr oder weniger ein, damit es keinen Ärger gibt. Dafür ist jeder zuständig, aber insbesondere der Übungsleiter.
Wenn nun Spieler "stoned" sind, so haben sie in der Halle nichts zu suchen. Falls es Fremde sind, so würde ich sie freundlich aber bestimmt bitten, die Halle zu verlassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nötig ist die Polizei zu rufen, aber Notfalls auch das.
Falls es aber einer unserer Spieler ist, so denke ich, dass mehr geschehen müsste. Wir machen die Jugendarbeit doch nicht um erfolgreiche Spieler zu züchten, sondern um den Jugendlichen eine Möglichkeit zu geben sich zu entwickeln, um eine Alternative zum grauen Alltag zu bieten.
Sie sollen Erfahrungen machen, auch die Erfahrung, dass es sich lohnt für einen Erfolg zu arbeiten.
Wenn also dann ein Jugendlicher seine Erfahrungen mit Drogen macht, so ist es für mich zu einfach, ihn rauszuwerfen. Wir müssen uns kümmern. Sicher ist das Training dann gestört, doch Störungen haben Vorrang, und es ist ja nicht die Regel, sondern die Ausnahme.