Zitat:
Zitat von Peter Igel
übrigens , die Schweiz ist ja ein ganz guter Vorreiter
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Nun ja, das ist nicht ganz vergleichbar, da die SVP quasi eine Traditionspartei ist ungefähr so wie in Bayern die CSU, die eigentlich schon immer stärkste Partei in der Schweiz war und ist und jetzt einfach nochmals ordentlich dazugewonnen hat, während die ganzen Grünen Parteien verloren haben. Politisch würde ich die SVP irgendwo zwischen CSU und AFD einordnen. Ein wichtiger Unterschied zu Deutschland ist vor allem der, dass aufgrund des Konsensprinzips die SVP quasi gleichzeitig so etwas wie Regierungspartei und Protestpartei ist. Deswegen wählen diejenigen, die wirklich unzufrieden mit der Politik im Lande sind, dann neue Parteien wie z. B. "Die Aufrechten" oder "Die Mass-Vollen". Das sind Parteien die u. a. aus der Bewegung der Coronamassnahmen-Kritiker entstanden sind. Die sind aber in der Regel alles andere als rechts-populistisch und mit der AFD überhaupt nicht vergleichbar. Das ist also ein ganz anderes Auffangbecken, ich sag mal vereinfacht gesprochen so etwas wie eine potentielle Wagenknechtpartei, während die Rechtskonservativen tatsächlich SVP wählen.
Zitat:
Zitat von Peter Igel
aber nur 46% Wahlbeteiligung?
Die Welt steht in Flammen, und es interessiert niemanden.
Wobei, vieles wird auch in der Tat überbewertet.
Schlaues Land 
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Gibt hier mittlerweile tatsächlich viele, die dem Tucholsky-Zitat folgen "Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie längst verboten!" und der Wahl fernbleiben.