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Alt 26.10.2023, 07:03
markx markx ist gerade online
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markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)
AW: Konflikt eines Hobbyspielers mit dem Verein

Erstes Fazit: Das scheint schon ein sehr "spezieller" Verein zu sein...

Zur Spielberechtigung:
Diese beantragt der Verein. Das geht zwar mittlerweile online per nicht-signiertem Antrag, aber der Antrag muss bei Bedarf im Verein hinterlegt und einsehbar sein, und er muss vom Verein UND vom Spieler unterschrieben sein. Ohne Einwilligung/Unterschrift des Spielers ist also ein Antrag auf Erstellung einer Spielberechtigung nicht korrekt.

Zum Vorgehen der Abteilung:
Ohne Zustimmung der Betroffenen Spielberechtigung beantragen und Mannschaftsmeldung ändern geht gar nicht. Also überhaupt nicht! Das dann gegen den Willen der Mitglieder nicht zu ändern geht noch weniger. Hat der 'nen Schuss?

Strafen:
Ja, nicht vollständiges Antreten kostet auch in den unteren Spielklassen Strafen. Diese sind idR verbandsabhängig, aber wie alle anderen Ordnungen ist auch die Strafordnung problemlos online einsehbar und verschafft Klarheit. In BaWü kostet das in der BK (um die es vermutlich geht) beim 1. Mal 15.-. 100.- sind für schwerere Vergehen fällig, wie zB. das Fälschen eines Spielberichts (dazu gehört u.a. einen nicht-anwesenden Spieler auf den Spielbericht zu schreiben - könnte natürlich durchaus der Fall gewesen sein). Zu berücksichtigen ist auch, dass sich die Strafen bei mehrmaligem Vorkommen erhöhen können, und dass bei mehrmaligem Nichtantreten die Mannschaft idR gestrichen wird.

Maßnahmen:
Wer keine Spielberechtigung will, beantragt bei der Abteilung die Löschung der Spielberechtigung. Weigert sich diese, würde ich zum Hauptverein gehen (der wohl nicht nur aus der TT-Abteilung besteht). Darüber geht wohl nur noch der Rechtsweg.
Leider sieht es für Hobbyspieler mit Möglichkeiten meist nicht rosig aus; wenn es Alternativen (Vereine) gibt, würde ich kündigen. Irgendwo hört der Spaß auf. Alternativ kündigen und weiter zum Training gehen, bis es Ärger gibt. Ansonsten aussitzen, sprich Spielberechtigung lassen, Anfragen zur Spielteilnahme konsequent ignorieren oder ablehnen. Wenn das Kind eh schon im Brunnen liegt, kann man auch zusagen, und dann kurz vorher absagen oder einfach nicht kommen. Aber da wird's dann schon unangenehmer.
Nachtrag: Wenn die Hobbysportler Vereinsmitglieder sind, sind sie das mit allen Rechten und Pflichten - eine Teilnahme am Verbandsspielbetrieb ist davon völlig unabhängig. D.h. die Hobbysportler können ihre Anliegen bei den Abteilungs- und auch Vereinsversammlungen vorbringen und haben z.B. bei den Wahlen in Verein/Abteilung volles Stimmrecht.

Geändert von markx (26.10.2023 um 07:27 Uhr)
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