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Alt 28.10.2023, 19:44
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Sunny side up - Klimaerwärmung oder doch nicht?

Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern Beitrag anzeigen
Tempolimit, gestern habe ich wieder zum bestimmt 10ten mal im Merkur gelesen, dass ein 130er Limit 600 Millionen Liter Benzin/Diesel sparen würde. Unabhängig, ob diese Zahlen stimmen (ich fühle mich nicht fähig, dies wahrheitsgetreu zu prüfen), würden dann ja auch Steuereinnahmen für die 600 Millionen Liter fehlen. Ist dies für dich auch ein Aspekt, dass wir keine Begrenzung bekommen oder meinst du, es ist nur die Autolobby, die uns aus welchen anderen Gründen auch immer unsere Freiheit auf der Autobahn belässt?
Na ja, in den "'Berechnungen" geht man ja davon aus, dass sich dann jeder am das Limit hält...

Ich behaupte ja, dass ordentlicher Straßenbau, wo man Staus vermeidet, voel mehr Sprit spart als ein Tempolimit.. Die "roten Wellen", meist von Rot-Grünwn verursacht oder die Abschaffung von Parkplätzen, wo Auswärtige und Anwohner 5 x um den Block tuckern, dürften um ein Vielfaches schädlicher sein.

Aber mach dir mal den Spaß und geh im außereuropäischen Ausland mal in ein "deutsches" Autohaus, jeder Verkäufer erzählt dir was von "Autobahnapproved" oder "Autobahntested",der Begriff "Autobahn" wurde in vielen Sprachen übrigens wortwörtlich als Fremdwort und Synonym für kein Tempolimit übernommen.

Was die Grünen und die Autohasser nicht verstehen ist die Zunahme an Kraftfahrzeugen auf der ganzen Welt und die Oberschicht, andere können sich in den Schwellenländern diese Autos gar nicht leisten, zahlen gerneexorbitante Summen, häufig sind ja massive Zölle darauf.

Ich habe da um die Firmen selbst wenig Sorgen. Das gikt übrigens auch für die Chenieindustrie. Zur Not geht man halt.

Nur verschwinden dann, und das haben die Grünen nicht kapiert, überwiegend die top bezahlten Arbeiterjobs und auch die der Angestellten im Büro. Und damit auch Steuereinnahmen und Sozialbeiträge. Und die Sekundärwirtschaft leidet. Stell dir Dingolfing oder Regensburg ohne BNW vor, Böblingen ohne Mercedes.

Wie schnell es gehen kann zeigt das Beispiel "Hohenlimburg". In den 70ern einstmals die reichste Gemeinde Deutschlands, dank der Draht, Kaltwalz und Metallindustrie riss sich Hagen förmlich um die Eingemeindung, heute, wie man es so schön ausdrückt, ein "sozialer Brennpunkt", ebenso wie Hagen-Haspe und Wehringhausen nach Schließung der "'Hasper Hütte".
Viel Industrie weg, Kaufkraft auch, parallel rasender Niedergang.

Da sollte der Habeck mal Geschichtsunterricht nehmen. Auch dort glaubte man mit Neuansiedlungen die Probleme in den Griff zu bekommen, nur waren die neuen Jobs viel schlechter bezahlt und die Kaufkraft und damit Steuereinnshmen der betroffenen Städte gingen den Bach runter

Aber auch da gilt, dass es viele Mittelständler und Konzerne halt noch gibt, nur produzieren die halt oft hauptsächlich in anderen Ländern.

Und da kannst du dann auch in Bayern und Ba-Wü zugucken, wenn die, dank Habeck, ihren "Ruhrgebietsmoment" haben.

Der versteht doch gar nicht was es für eine Stadt mit 70 oder 80k Einwohnern bedeutet, wenn Mittelständler xyz, ein reales Beispiel aus der Region, 700 Arbeitsplätze nach Ungarn verlagert.

Lass mal BMW 2.000 Arbeitsplätze in Dingolfing streichen, oder ZF in Friedrichshafen am Bodensee abbauen, dann kannst du den Niedergang der Region im Zeitraffer beobachten.

Von Ludwigshafen und BASF will ich gar nicht anfangen.

Vor allem denkt der grüne "Experte" auch überhaupt nicht an die Sekundärwirtschaft.

Mit was will Habeck das ersetzen? Irgendwelchen Startups, von denen 90% nach 5 Jahren pleite sind? Die jahrelang nur Verluste produzieren und damit keinen Cent Gewerbesteuer zahlen? Wo, außer in der Geschäftsführung, die Arbeit viel und die Löhne schlecht sind?

Auch da gibt es ein Beispiel, die Stadt Dortmund, die an ihrem IT-Campus durchaus erfolgreich entsprechende Firmen angesiedelt hat. Nur haben die viel zuwenig Arbeitsplätze und konnten niemals den Weggang der großen Stahlwerke, der Kokerei usw. kompensieren.
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