Zitat:
Zitat von Ex-Leichtathlet
Ach, schon Claas Relotius und Dirk Gieselmann vergessen?
Und gab es da nicht mal den Fall "Maria"?
Und wie war das mit Philipp Oehmke ?
https://www.cicero.de/kultur/journal...aubwuerdigkeit
Darin heißt es:
Philipp Oehmke griff im Spiegel den Fall auf und verkündete: „Die Zeit der Neutralität ist vorbei“. Stattdessen gelte es „Farbe zu bekennen“, denn: „Wer stets allen Positionen Raum verschaffen will, macht es sich einfach und begibt sich in eine moralische Indifferenz“.
Gut, immerhin gab es da beim Spiegel sogar Widerspruch, aber trotzdem ...
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Neutralität gab es nie, oder, wie es der ehemalige Chef der FAZ vor zig Jahren ausdrückte: " Pressefreiheit ist die Freiheit, dass 200 Superreiche ihre Meinung verbreiten dürfen."
Jedes Medium hat seine politische Vorgabe. Wer sich nicht daran hält ist den Job los bzw. bekommt als freier Mitarbeiter keine Aufträge mehr.
Wer bezahlt bestimmt die Musik. Das gilt übrigens auch für große Teile der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung. Wer nicht mit den Wölfen heult, man könnte auch sagen wer nicht anpassungsfähig ist, da war es das mit Beförderung und Karriere.
Fällt in Zeiten ohne große gesellschaftliche Baustellen nicht so auf, in problematischen Zeiten haben diese Menschen halt zwei 'Meinungen". Eine berufliche und eine private.
Oder wie es Peter Hahne bei "Fair Talk" ausdrückte: Niemand aus dem ÖR gendert privat. Kein Mensch redet so.
Ähnliches gilt beim "Klima" und bei "Flüchtlingen". Da kauft der Unternehmer für ein paar schöne Fotos in der Presse 10 Lastenfahrräder und stellt einen "Ali" ein, bietet in der Kantine ein Schnitzel aus Soja an, sagts und setzt sich in seinen RSQ8, fährt zum Grillen mit Bratwurst und Bier und schwadroniert bei 2 Promille darüber, dass von den Neubürgern kaum einer zu gebrauchen ist.
Genauso mein Kumpel vom Ordnungsamt. Öffentlich posieren sie vor dem neugestalteten Radweg, wo die gefühlt 10 Radler jetzt Vorfahrt haben, privat heißt es "so ein Schwachsinn".
Genauso übrigens die hier oft kritisierte "'Generation Z". Die sind nicht so übel, wissen oft schon wie der Hase läuft. Haben nur über die letzten 10 Jahre gelernt, dass man private und öffentliche Meinung differenzieren sollte.
Letztendlich ist es doch nicht viel anders als in der DDR. Auch dort gab es 10%, die das dort ganz toll fanden, der Rest hat zugesehen, dass er sich irgendwie durchmogelt.