Wenn die Airbox zuverlässig funktioniert und die "Auffrischung" über einen Wettkampf hinweg hält gäbe es eine Reihe von Vorteilen, die aber z.T. noch verifiziert werden müßten:
- Kein Gepansche mit Chemikalien unbekannten Inhaltes
- Kalkulierbarerer Effekt ohne Neumontage
- Potentiell geringere Abnutzung
- Kostenersparnis auf Strecke, wobei man gut zu tun hat bis man 99,- € Tuningsuppe verbraucht hat
- …
Problematisch sehe ich bis jetzt folgendes:
Blasenrisiko: Um den Effekt leidlich spürbar und im Wettkampf möglichst lang anhaltend zu erhalten ist eine eher späte Entnahme angesagt. Wenn man dann Blasen entdeckt ist eine Neumontage irgendwas zwischen nervig und unmöglich.
Entwicklung der Spieleigenschaften: Nach dem was ich beobachten und messen konnte reduziert sich der Effekt ja kontinuierlich nach Entnahme aus der Box. Nach menschlichem Ermessen geschieht das durch stetigen Druckverlust in den "aufgepumpten" Zellen. Es besteht also die Gefahr, dass die Eigenschaften nicht über einen Wettkampf hinweg hinreichend konstant bleiben. Ungeklärt ist auch noch, ob es bei härteteren Schlägen auch spontan zu einem Druckverlust in den Zellen kommt und sich der Effekt im Sweetspot noch rascher reduziert. Das einigermaßen objektiv zu testen bedürfte einigen Aufwandes, den ich im Moment nicht bereit bin zu leisten. Subjektiven Urteilen und Schilderungen zum "Spielgefühl" stehe ich nach entsprechenden Erfahrungen einigermaßen skeptisch gegenüber.
Permanentes Auffrischen erforderlich: Eigentlich müßte man vor jedem Training und Wettkampf die Box nutzen, um leidlich konstante Spieleigenschaften zu erhalten. Das ist beim gegebenen Handling im besten Falle nervig.