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Alt 21.11.2023, 12:46
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Mephisto Mephisto ist gerade online
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Pfeil1 AW: Tischtennis-Reform: Offener Spielbetrieb für Frauen und Männer beschlossen

Zitat:
Zitat von Fastest115 Beitrag anzeigen
Also es gibt jetzt 2 widersprüchliche Aussagen

1. Frau muss sich entscheiden ob sie in einer Damen oder offenen Mannschaft spielen will. Beides parallel eins als stamm und eins als wes wie bisher zb im wttv möglich gibt es nicht mehr (Beispiel Damen vl und Herren bk)

Oder

2. Diese alte Regelung wie im wttv wird jetzt überall eingeführt aber noch ergänzt um die oberen 6 ligen wo das bisher ni ht ging.


Also zb Damen ol und Herren kreisklasse
Es gibt Vereine wo die Damen sehr hoch spielen und die Herren im Vergleich sehr niedrig.

Da muss man mal abwarten was davon wirklich kommt weil ist ja schon ein unterschied mit unterschiedlichen möglichen Folgen.

Ich finde ok wenn Damen auch bei den Herren mitspielen es also (jetzt schon) eine offene lassen gibt.

Also wie gesagt vom mir aus gerne.

Mit Gleichbehandlung hat das natürlich nichts zu tun!

Damen werden klar bevorzugt. Denn sie können anders als Männer sich aussuchen ob sie nur mit Frauen zusammen spielen wollen oder mit Frauen und Männern. Männer können das nicht. Sie können nur in der gemischten Klasse spielen.
Oder anders gesagt alle Gründe die für einen weiterhin reinen Damen Betrieb sprechen müssten auch für die Herren gelten.
Bei Gleichbehandlung müsste es also entweder Herren Damen und offen geben oder nur eine Klasse offen für alle.
Und da habe ich "diverse" noch garnicht rein genommen..Was man politisch korrekt müsste.
Wie gesagt rein vom Prinzip her. Persönlich kann ruhig eine offene und eine Damen bleiben. Aber es kann ja auch Männer geben die wie einige Damen sagen wir möchten nicht gegen das andere Geschlecht spielen...

Wenn man also wirklich Gleichberechtigung will gibt es nur noch eine Klasse offen für alle.(oder eben nur reingeschlechliche ligen wie früher).

Nochmal ich persönlich fühle mich nicht diskriminiert dadurch dss es keine reine Herren mehr gibt.
Aber man soll nicht so tun als hätte man dadurch eine Gleichbehandlung erreicht um politisch korrekt zu sein und man bekommt auch weiter Problem dann alles korrekt zu bezeichnen.
Glückwunsch an Düsseldorf zur deutschen Offenen-Mannschaftsmeisterschaft.....ach ne ttbl bekommt ja da sicher wieder einen Sonderstatus und die dürfen sich dann weiter Herrenmannschaftsmeister nennen...
Ich stimme Deiner Einschätzung NICHT zu. Bzgl. Gleichbehandlung und Förderung ist maßgeblich, wer strukturell und historisch bevorteilt oder benachteiligt ist. Insofern finde ich jegliche Fördermaßnahmen für Damen (aber auch Diverse) im TT-Sport dringend notwendig und absolut erforderlich. Ich finde es hier sehr vermessen, aus männlicher Perspektive mit einer klaren eigenen Bevorteilung bei Wettbewerbsvielfalt und Ligenstruktur auf Gleichbehandlung zu pochen, weil es Fördermaßnahmen für den Damensport gibt.

Wir befinden uns hier im rechtsphilosophischen Diskurs um Differenz und Gleichheit. Und vereinfacht der Frage, ob Chancengleichheit bei gleicher Startlinie ungeachtet vorhandener Struktur und Historie herrscht - oder ob es für benachteiligte Strukturen Fördermaßnahmen (je nach Sichtweise auch Bevorteilung) braucht, um überhaupt einer Chancengleichheit ein Stück näher zu kommen. Also um Chancengleichheit an der Startlinie oder im Ziel. Das ist so, wie wenn Du Jemanden mit kürzeren Beinen sagst, die Hürde ist doch gleich groß. Letztlich geht es hier um die Förderung von Minderheiten (kann bezogen auf Geschlecht in anderen Feldern auch Männer durch Fördermaßnahmen bevorteilen). Insofern bin ich für gezielte Fördermaßnahmen für Minderheiten im Sinne von Chancengleichheit. In diesem Fall für Fördermaßen von Damen/ Mädchen (und auch Diversen) im TT-Sport. Da schäme ich mich schon ein wenig fremd, wenn aus einem Männermund *Stop - Ungleichbehandlung* gerufen wird.
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Nichts bleibt wie es wird!
Mephisto
TSG Oberrad

Geändert von Mephisto (21.11.2023 um 13:09 Uhr)
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