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Zitat von derTTT
Tatsache ist doch, dass es sich um ein allgemeines gesellschaftliches Phänomen handelt, das so ziemlich alle Sportarten und überhaupt Freizeitaktivitäten betrifft. Und die Gründe sind vielschichtig und die Veränderungen schleichend.
Durch ständige Organisationsanpassungen kann man das verzögern und abfedern, aber langfristig nicht aufhalten. Der Damenbereich ist dem Herrenbereich da im negativen Trend nur um etliche Jahre voraus, da sich im Damenbereich schon immer (wie in fast allen Sportarten) weniger Aktive (und Passive) finden.
Das aufzuhalten gelingt nur durch neue Konzepte und veränderte Angebote. Da aber habe ich nicht das Gefühl, dass dies im Tischtennis auf breiter Basis akzeptiert wird und entsprechend angegangen wird. Dass es grundsätzlich geht, zeigen immer wieder einzelne Vereine, die dann auch heute noch Zulauf haben.
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Die Gesellschaft und das Freizeitverhalten ändern sich, dies gilt für fast alle Arten von Vereinen. Im Tennis ist der Rückgang der Mannschaften noch um einiges stärker als beim Tischtennis. Aufzuhalten ist dies meiner Meinung nach nicht, auch wenn einzelne Vereine es immer mal wieder gegen den Trend schaffen, langfristig dürfte das aber auch nicht gelten. Es ist ein schleichendes Wegsterben, Gründe dafür gibt es viele, die liegen teilweise auch in den Vereinen selber.
Insofern sehe ich jetzt keinen echten Grund gegen einen offenen Spielbetrieb, weil es die Zahlen dauerhaft gar nicht anders hergeben.