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AW: Spielnotizen sinnvoll?
Ich denke hier werden 2 Dinge miteinander vermischt.
Das eine ist das eigene Verhalten und den Fokus im Spiel richtig zu setzen (Mentale Fitness)
Das andere ist eine taktische Marschrichtung gegen bestimmte Gegner zu haben und aus bereits gespielten Spielen zu profitieren.
Das erstere ist weitestgehend unabhängig gegen wen ich spiele und daher grundsätzlich sinnvoll. Reflexion / Selbstwahrnehmung um angelernte Muster bewusst zu durchbrechen.
Das zweitere ist etwas, das erst über mehrere Jahre etwas bringt. Dazu sind die Einflüße im Umfeld zu groß.
Hallenboden (Griffigkeit, Dämpfung), Temperatur, Tageszeit (Samstag ausgeruht, oder Wochentags nach der Arbeit), etc. haben so viel Einfluss darauf ob ein Gegner sein spiel spielen kann oder auch nicht. Da ist es nicht wirklich aussagekräftig, was an dem Tag alles nicht gekappt hat.
Geht einem selbst doch aus so. Denke es braucht da dann schon so 5-8 Begegnungen bevor man gut sagen, was gegen einen Spieler funktioniert und was nicht. Da ist es viel wichtiger ein Auge für die Situation zu entwickeln (oder besser einen Coach in der Mannschaft), man die tagesaktuellen Schwächen sieht und dann Massnahmen entwickelt (Weite VH anspielen, halben Schritt näher an den Tisch, TS in RH etc).
Wenn ich die beiden Punkte gegeneinander Abwägen müsste, da würde ich mich klar auf Punkt 1 konzentrieren. Der Aufwand für Punkt 2 ist hoch und die eigene Gewinnchance steigt dadurch (meiner Meinung nach) nicht so dramatisch.
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