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AW: Regionalliga Süd Saison 2004/2005
Tischtennis-Regionalliga Süd der Herren
Vorletztes Heimspiel für den FC Nordhalben
NORDHALBEN. Nach einer siebenwöchigen Spielpause sind an diesem Wochenende die TT-Herren des FC Nordhalben in der Regionalliga Süd gleich zweimal gefordert. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf das vorletzte Heimspiel, das am Sonntag, 12. Dezember, um 14 Uhr gegen den Sportbund-DJK Rosenheim in der Nordwaldhalle stattfindet. Bereits am morgigen / heutigen Samstag gastiert der Aufsteiger aus dem Frankenwald beim SV Plüderhausen II.
Während ein Großteil der Regionalliga-Teams bereits die Vorrunde abgeschlossen hat, stehen noch vier Paarungen aus und dabei ist der FC Nordhalben gleich dreimal mit von der Partie. Dies bedeutet, dass nach dem nun folgenden zwei Treffen das letzte Punktspiel in diesem Jahr am Sonntag, den 19. Dezember, auf dem Programm steht (erneut um 14 Uhr in der Nordwaldhalle) .
Während es am morgigen Samstag nach dem Treffen in Plüderhausen sehr wahrscheinlich "außer Spesen nichts gewesen" heißen wird, wollen die FCler am Sonntag vor heimischen Publikum ihre Haut nicht nur so teuer wie möglich verkaufen, sondern möglichst auch etwas Zählbares erreichen.
Gegen Rosenheim kommt es zu einem bayerischen Derby, bei dem die Gäste aufgrund ihres Tabellenplatzes (6., 8:10 Punkte), ihrer Einzelbilanzen und der Ergebnisse gegen die gleichen Gegner wie die des FC Nordhalben als Favorit ins Rennen gehen. Doch Nordhalben hat überhaupt nichts zu verschenken, da mit 2:12 Punkten noch der vorletzte Tabellenplatz eingenommen wird. Dass die Mannschaft aus der Klöppelgemeinde nicht gar Schlusslicht ist, liegt daran, dass der Post-SV Augsburg in den vergangenen Wochen seine miese Bilanz (nunmehr 0:20 Punkte) nicht verbessern konnte.
Nimmt man die Gegner heran, gegen die bisher Rosenheim und Nordhalben jeweils gespielt haben, so ergibt sich folgendes positive Abschneiden für die Oberbayern:
Gegen Heilbronn: 2:9-Niederlage des FC Nordhalben, 8:8-Remis des SB-DJK Rosenheim. Gegen Neckarsulm: 2:9 des FC, 8:8 des SB. Gegen Eilenburg: 3:9 des FC, 9:4 für SB. Gegen Offenburg: 5:9 des FC, 9:6 für SB. Verloren hat Rosenheim jeweils zweimal knapp mit 7:9 gegen Tabellenführer Hilpoltstein (Nordhalben mit 2:9) und gegen den Rangfünften Steinheim (FC mit 5:9). Einen leichten Vorteil bei diesem Vergleich hat der FC Nordhalben beim Heranziehen der Partie gegen Augsburg, die er mit 9:4 gewann, Rosenheim "nur" mit 9:5.
Ein Blick auf die Einzelbilanzen zeigt, dass zwar die beiden Spitzenspieler der Rosenheimer, die beiden tschechischen Neuzugänge Petr Husnik (7:11) und Petr Seibot (5:13) sich noch im Minusbereich bewegen, aber dies ist bei den beiden FCler in noch schlechterem Maße der Fall (Lengerov 4:10, Vaverka 1:13). Die Nummer 3 des SB, Thomas Wenzel, weist eine positive Bilanz von 11:7 auf, bei Nordhalben an der gleichen Stelle Reiner Kürschner das Einzelspiel-Verhältnis von 5:6. Die weiteren Vergleiche: Nummer 4 - Wolfgang Hundhammer (SB) 7:11, Patrick Ulrich 4:6; Nummer 5 - Boris Pranjkovic (SB) 12:3, Rolf Eberhardt 3:3; Nummer 6 - Markus Berg (SB) 2:2, Thomas Wunder (FC) 1:5; Nummer 7 - Mario Dirnberger 1:6 (SB), Friedel Tomaschko 1:3.
Ob diese Vergleiche in etwa auch den Spielausgang am Sonntag widerspiegeln steht trotzdem auf einen anderen Papier. Der FC Nordhalben hat bei seinem letzten Punktspiel gegen Steinheim eigentlich eine gute Figur abgegeben, wenngleich er am Ende mit 5:9 das Nachsehen hatte und dabei eine gewonnenes Einzel von Tomaschko nicht mehr in die Wertung kam.
Da sich auf diese Leistung durchaus aufbauen lässt, sollte mit Unterstützung der Zuschauer vielleicht doch etwas Vorfreude angebracht sein.
Hinsichtlich der Mannschaftsaufstellung bleibt zu erwähnen, dass Rolf Eberhardt aus gesundheitlichen Gründen nicht mit der von der Partie sein wird. Daraus ergibt sich folgendes FC-Sextett: Trivon Lengerov, Peter Vaverka, Reiner Kürschner, Patrick Ulrich, Thomas Wunder, Friedel Tomaschko.
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