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AW: Vegane Ernährung ja oder nein?
HMR subsumiert uns - richtigerweise - unter die Tiere. Warum aber wird tierisches Verhalten, wie töten und fressen anderer Tiere kritisiert? Wenn man Tiere und Menschen trennt, und beginnt - das geschieht in den Kinderzimmern der modernen Zivilisationen - dann beginnt man zu verniedlichen, spricht vom süßen, kleinen Häschen. Damit entfernt man sich von der Natur, alles weitere ist in der logischen Folge ein unnatürlicher Prozeß. Man ist nicht mehr in der Lage die natürliche Ordnung der Welt zu begreifen. Die Natur hat Ausleseprozeße installiert, nicht ohne Sinn. Ungeregelte , künstliche biologische Szenerien führen weit weg von Regelkreisen, die das dauerhafte gemeinsame Überleben erst möglich machen. Leider hat Urbanisierung und Überbevölkerung diese Prinzipien völlig pervertiert. Tönnies und ähnliche, industrielle Tötung setzt Massentierhaltung voraus. Das muss enden, nicht der grundsätzliche Verzehr von Fleisch. Gewalt ist untrennbar mit dem Sein verknüpft, dazu gehört auch das jagen und töten von Beute. Wer die Welt nicht mehr erkennen kann in ihrer natürlichen Ordnung, der schadet uns allen. Die Natur irrt auch, und der Veganer hält sich für von der Natur auserwählt, die Natur zu ändern. Ein Trugschluss. Lediglich ein weiteres try & error Experiment. Das wird sich wieder legen. Natürliches Verhalten bedeutet überleben wollen, dazu sind die Angebote der Natur vorgesehen.
Ich kenne die ganze widersinnige Argumentationskette, die man sich errichtet hat. Letztlich erschaffen von kranken Wesen, die nicht in der Lage sich in dir Natur einzufügen.
Noch kranker ist allerdings die Pervertierung der Jagd und der Erbeutung. Ein gottsjämmerlicher Prozeß.
Wer nicht in der Lage ist natürlich zu leben wird aussortiert werden.
Ich bin gespannt, wo die quantitative Schwelle ist, ab der die Natur gezwungen ist zu regeln. Ich denke der Prozeß läuft bereits, und wir sind nur zu klein um ihn zu erkennen. Wenn wir Glück haben bleiben ein paar von uns übrig, um eine 2. Runde zu versuchen. Glaube ich aber nicht. Ich kenne nur ausgestorbene und aussterbende Arten, they never come back!
Macht nichts, es folgt stets etwas Neues, wir sind nicht so einmalig wie wir das gerne wären. Eher sind wir ... unaufgeräumter Biomüll.
Evolution ist größer als jede menschliche Idee. Nein, auch das menschliche Gehirn nicht. Letztlich scheint es uns nichts zu nützen. Aber ... noch läuft das Experiment. Jeder möge versuchen auf seine Weise zu leben und zu überleben.
Veganismus scheint mir als Überlebensstrategie der Art wenig tauglich, sollte es sich letztlich doch durchsetzen, dann habe ich als Relikt der Vergangenheit das nicht erkennen können. Das würde zum Ende der Beutegreifer führen, damit zu einer Neuregelung der bestehenden Ordnung.
Warum greift der Mensch Beute? Weil er es kann!
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lustige Zeiten für Despoten
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