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Zitat von maninblack
Ich gehe noch einen Schritt weiter:
Das Problem am "Lebensmittel" Fleisch ist, dass geschätzt 98% noch nie ein Tier getötet, zerlegt oder verwurstet haben.
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Vermutlich viel mehr. Das ist aber nicht das Problem, sondern die Etablierung der Tierausbeutung als Normalität, Marketing, Greenwashing, Abstraktion des Lebewesens hinter den verpackten Stücken in der Fleischtheke, dem Verstecken von tierischen Inhaltstoffen in diversen Produkten, fehlender realer Bezug zu Tieren, Abwertung (Speziesismus) von sogenannten Nutztieren im Gegensatz zu betüddelten sogenannter Haustiere. Verlernen, was töten bedeutet, welchen Wert Leben hat.
So kann der Normalo lapidar über Leben und Tod entscheiden, er ist schließlich nicht selbst betroffen.
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Zitat von maninblack
Der Konstrukteur der Homo Sapiens hat diesen als Allesfresser ausgelegt, bedeutet im Umkehrschluss alles kann, nichts muss.
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Richtig. Warum sollte man also Ausbeutung und Gewalt verursachen, wo man es doch nicht muss?
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Zitat von maninblack
Es gab und gibt gute Rezepte ohne Fleisch, warum es die vegane Bratwurst heißen muss und versucht wird die "Textur" von "realler Wurst" zu erreichen erschließt sich mir nicht.
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Denk mal kurz drüber nach, spätestens nach 5 Sekunden hast du die Antwort selbst gefunden.
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Zitat von maninblack
Bewusster Essen und das gehört auch zur Wahrheit, muss man sich heute bei Uns leisten können, da Fleisch oft das "billigste" im Regal ist und mein Eindruck, nicht als "lebendes Ausgangsprodukt" gesehen wird.
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Letzteres ist richtig, aber eine vegane Ernährung ist nicht teurer als eine nicht-vegane.
Sustainable eating is cheaper and healthier - Oxford study