Zitat:
Zitat von hallmackenreuter
Wenn man selbstbewusst egoistisch handelt, ist das etwas, worauf man stolz sein kann? Wow.
Es gibt übrigens keine artgerechte Tierhaltung. Nettes Greenwashing der Tierleidindustrie.
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Ich bin darauf nicht stolz. Das hast Du in meinen Beitrag hineininterpretiert. Ich mache mir über den Ursprung des Leberkäses keine Gedanken, das ist alles.
Bezüglich artgerechter Tierhaltung:
Schau Dir die von mir verlinkte Doku an. Wenn ich Deine Beiträge lese, kann ich nur ein Schwarz-Weiß Denken erkennen. Entweder man ist vegan, dann ist alles gut, oder wenn nicht, quält man Tiere und muss ein schlechtes Gewissen haben.
Ich habe nicht das Gefühl, dass die Metzgerin in der Doku Tiere quälen möchte, im Gegenteil, das Tierwohl liegt ihr sehr am Herzen und mir gefällt, dass die Veganerin am Ende des Videos die Erfahrung mitnimmt, dass man sehr wohl differenzieren muss zwischen Intensivtierhaltung und der Tierhaltung, wie sie sie bei den Dreharbeiten kennengelernt hat.
Ich erkenne in den Anliegen der Tierschützer ein berechtigtes Interesse, das unterstützenswert ist, kritisiere aber dass dabei nicht ausreichend differenzier wirdt.In dem Video ist zB ein Viehzüchter zu sehen, dessen Tiere Tag und Nacht auf der Weide sind. Wenn ein Kuh dann etwa 16 Jahre alt geworden ist und keinen Nutzen mehr bringt, wird sie geschlachtet. Die Tierrechtsktivistin fragt sofort, wie es dem Halter geht, wenn er quasi das Todsurteil des Tieres unterzeichnet. Die Frage mag zwar ihre Berechtigung haben, aber mit Tierleid und Ausbeutung hat dies alles nichts mehr zu tun. Wahrscheinlich haben die Kühe dort ein viel besseres Leben als die meisten Menschen auf der Erde. Sie bringt Milch und am ende Fleisch und hatte ein glückliches, erfülltes Leben. Welche Vorwürfe soll man da dem Viehzüchter wirklich machen? Oder denen, die diese Milch trinken und das Fleisch essen? Ich verstehe es nicht.
Auch bei Hallmakenreuter geht es immer nur darum, ist du Fleisch, beutest du Tiere aus und förderst Tierleid. Es wird einfach nicht differenziert. Der Vorwurf ist verpauschalisiert und trifft nicht immer zu, von daher ist er nicht gerechtfertigt.