Grüß Gott schön,
Einigermaßen erholt von der Heimpleite gegen den TTC zeigten wir uns beim 9:4-Erfolg in einem weiteren Lokalderby gegen die Gäste vom SV Weiler zum Abschluß der Vorrunde. Von einem souveränen Erfolg kann man aber trotz der Deutlichkeit des Resultats sicher nicht sprechen. Im Gegensatz zur Vorwoche war es halt so, daß diesmal eben alle Fünfsätze an uns fielen und auch der Kartoffelacker großflächig vom SVD abgeerntet wurde.
Doppel haben wir am Anfang diesmal 1 und 2 getauscht, nachdem Frick/Wannagat weiter auf der Suche nach ihrem „Mir gwinnat sowieso“-Selbstvertrauen der Vorsaison sind. Ging aber fast ins Auge, denn hätte ein sehr gut spielender Buchi nicht doch noch im vierten Satz angefangen, auch mal Fehler zu machen, wären Finkenzeller/Hengge glatt und sauber von Jander/Buchmaier abserviert worden. Barth/Neumann schließlich mußten auch ständig hinterherlaufen, ehe die Sätze 4 und 5 dann doch noch deutlich an uns fielen und wir so mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln kamen.
In den Einzeln gab es vorne ein eher überraschendes 4:0 für uns. Das lag zu großen Teilen weniger an einer Supervorstellung unsererseits, vielmehr erreichte auf Weilemer Seite Thomas Egelhofer nicht die sonst gegen uns übliche Form und Gerhard Alt fehlten wohl wegen seiner schlecht verlaufenen Vorrunde einfach Selbstvertrauen und Sicherheit. In der Mitte hatte Chrissi Hengge gegen Lothar Jander eigentlich weniger Probleme als ich befürchtet hatte, dafür brachte er sich gegen Thomas Bayer nach zwei vergebenen Matchbällen in Satz 3 gehörig in die Bredouille und konnte sich zum Glück für uns am Ende noch irgendwie im Fünfsatz zum Sieg und zum 9:4-Endresultat durchmogeln. Unseren neunten Punkt steuerte schließlich Marc Wannagat mit einem Dreisatzsieg über Thomas Bayer bei, während wir hinten diesmal zu nichts Zählbarem kamen.
Einzelergebnisse SV Deuchelried I - SV Weiler I.
Fazit: Eine nicht völlig überzeugende SVD-Sechs holt sich dennoch die 2 Zähler und überwintert mit 14:4 Punkten auf Rang 2. Daß es nicht die möglichen 16:2 geworden sind, ist für die Spannung in der Liga und auch unsere eigene Motivation für die Rückrunde natürlich schlecht. Dennoch werden wir weiter versuchen, alles zu geben und die Runde zum für uns bestmöglichen Ende zu bringen.
Gruß, Galatin