Zitat:
Zitat von Noppenzar
Eine Lösung sehe ich nicht. ..Hier lockt nur das Bürgergeld und die Aussicht seine Kultur abseits der Gesellschaft weiterleben zu können. Diese Menschen, das ist noch eine Fehlannahme, sind zwar relativ einfach gestrickt, aber auch nicht dämlich. Wo der Russe oder Pole vor 2005, also vor den Hartzgesetzen, noch genau wusste, wenn er Gas gibt, einen ordentlichen Job bekommen kann, weiß die Masse der Asylanten genau, dass die Alternative zu Bürgergeld+Schwarzarbeit die Leihbude ist. Und auch wenn man dort auf dem Basar keine komlexen Gleichungen lösen kann, können die rechnen. Die wissen, dass der eigentliche Plan, hier gutes Geld zu machen legal oft schon im Ansatz scheitert. Was sie aber schnell verstehen ist, dass sie "nix deutsch" im Jobcenter unvermittelbar macht. Auch kapieren sie schnell, dass sich bei Zwangsvermittlung "dumm anstellen" schnell in einer Kündigung auszahlt.
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Heißt im Klartext, Du gehst davon aus, dass die Flüchtlinge gar nicht arbeiten wollen, weil der Verdient in D zu gering ist?
Der Verdienst ist ja für alle gleich. Das würde dann auch auf Inländer zutreffen.
Meine Erfahrung zeigt hingegen, dass in allen schlecht bezahlten Jobs (welche ich hier nicht aufzählen muss) Ausländer arbeiten bzw. Menschen mit Migrationshintergrund und das fast ausschließlich.
Diese Erfahrung widerspricht Deiner These.