Zitat:
Zitat von derTTT
Als Jugendlicher habe ich EINEN Griff beigebracht bekommen, der universell gilt. Immer, wenn ich gemerkt habe, dass ich diesen Griff verlasse, habe ich den Schläger danach umso fester gehalten, weil es ja so richtig sein muss! Entsprechend hatte ich nie Ballgefühl!
Als ich nach 25 Jahren wieder angefangen habe, hat mich allein die Erkenntnis, dass es diesen universellen Griff für Vor- und Rückhand nicht gibt, auf ein neues Level gebracht. Ich halte den Schläger endlich nicht mehr verkrampft, sondern sehr locker und die Griffhaltung ändert sich zwischen Vor- und Rückhand sehr stark. Ich schreibe das bewusst, dass sich die Griffhaltung ändert und nicht dass ich die Griffhaltung ändere! Ich denke da nicht drüber nach, sondern lasse es einfach geschehen. Ich muss schon sehr bewusst
darauf achten, um das überhaupt wahrzunehmen.
|
Bei einer lockeren Haltung kommst du automatisch in den RH Griff, wenn du RH spielst. Interessant wäre was bei dir passiert, wenn du danach wieder eine VH spielst. Oft bleibt dann nämlich der RH Griff bestehen, was dann die üblichen Nachteile beim Wechsel von RH zu VH bringt, sowie die taktischen Schwächen des RH Griffs. Die zusätzliche Gefahr ist, dass sich hierdurch auch dauerhaft ein RH Griff einschleicht, gerade bei jungen Spielern kann dass dann früh Extreme annehmen.