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Zitat von noppennorbert
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Ich weiß was du mir sagen willst, großen Teils hast du (und auch HMR recht), und ich würde das teils auch unterstützen, aber sicher dulde ich nicht diesen maßlosen Ton mit dem HMR hier durchdonnert!
Ich weiß nun nicht wie weit du hier auch in der Vergangenheit meine Einlassungen zum Thema gelesen hast, daher nachfolgend nochmal in "Kurz"form.
Ich lebe nicht vegan, ich bin eher als jemand zu bezeichnen der sehr auf Qualität achtet und ausgewogene Mischkost bevorzugt, und eher wenig Fleisch konsumiert. Ich habe nichts gegen ein Schäufele, muss das aber nicht jeden Tag haben. Gerne esse ich vegetarisch, durchaus auch vegan, aber nur wenn das Gemüse / Salat aus meinem eigenen Garten kommt, oder ich sicher weiß wo es herkommt. Keinesfalls verwende ich bei Fleisch, auch sehr selten bei Gemüse Massenware, den üblichen Industriemüll (Tönnies & Co ist ein massives Verbrechen, am Menschen, wie auch am Tier). Das Menschen sich sowas antun (müssen) hat ja ausschließlich Kostengründe, und ist deshalb eine Schande für eine ganze Gesellschaft. Ich muss darauf gottseidank nicht achten, und wähle deshalb die bessere Ware.
Hack für lau ist nicht mein Ding, ich fahre, wenn frisch geschlachtet wird zu meiner Tochter und dreh mir mein Fleisch selbst durch, und friere das (und anderes) ein, würze mir mein Met selbst, und dose es ein, lass mir vom Schwiegersohn den Schinken räuchern, etc. Hühner und damit Eier habe ich auf meinem eigenen Grundstück. Milch vom Hof der Tochter, Käse vom Fachmann, wenn man eine Weile sucht finden sich gute Hartkäseshops analog, also zum Hinfahren, da hole ich Käse. Brot von den örtlichen Bauern, und auch sonst viel, was ich selbst nicht habe, oder erzeugen kann, aus den umliegenden Höfen, die ich allesamt seit vielen Jahren kenne. Das ist nicht billig, das nehme ich aber in Kauf.
Zur Sache Massenernährung habe ich kürzlich erst meinen Standpunkt erklärt (ich verweise noch mal auf Konrad Lorenz Buch: "die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit"). Urbanisierung und Überbevölkerung sind die Wurzel von vielerlei Übel, übersetzt, wird sind mit fast 8 Milliarden Menschen schlicht zu viele, hierfür brauchen wir (die Menschheit) einen Plan, wie wir das die nächsten 50 - 100 Jahre wieder zurückführen können auf ein erträglicheres Maß. Denn das ist es was den Planeten zerstört.
So können wir jedenfalls nicht weitermachen. (sage ich aus der Froschperspektive)
Ich bin nicht bereit, mich deswegen vegan zu ernähren, nur damit noch mehr Wesen unserer Art den Steinhaufen bepissen können, mag hart klingen, ich meine das aber auch so, der Planet trägt vllt. auch 20 Milliarden Menschen, und nun frage ich, etwas provozierend: "Wozu?"
Wenn ich sehe was sich global abspielt, frage ich mich doch, wie stark wollen wir uns hier wirklich auf die Pelle rücken, wieviel Umwelt soll für uns noch weichen.
So ich hör auf, für die Kurzfassung sowieso schon recht lang. Vllt. bei Lust und Laune noch das Buch (auch Konrad Lorenz) einpfeifen: "das sogenannte Böse - eine Geschichte der Aggression", ich verspreche - nicht uninteressant. Aus der Sicht des Ethologen sieht sich manches beeindruckend klar, von dem was heute hier auf dem Erdenrund so passiert.
https://www.hugendubel.de/de/taschen...henb%C3%BCcher