Hi.
Das war doch schon mal ein interessanter, erster Beitrag hier im Forum!
Ich spiele seit (für mich) längerer Zeit das gleiche Holz, das ich auch (bei gleichem Gewicht) mehrfach besitze. Grund dafür ist jetzt aber nicht, dass es der Reserveschläger ist, sondern, dass man so unterschiedliche Beläge besser miteinander vergleichen kann.
Ich habe die komfortable Ausgangssituation, dass ich mich (wegen den jungen wilden im Verein) nur noch als Aushilfsspieler aufstellen habe lassen.
Deshalb kann ich mir auch ab und zu das ein oder andere Holz gönnen um es zu testen. Das Ganze mache ich aber eher aus Neugier und Spaß an der Testerei. Neuere Hölzer werden i. d. R. danach wieder verkauft, ältere an die Wand gehängt und günstige an die Jugend verschenkt.
Wenn es darum geht, sein Spiel maximal weiterzuentwickeln, dann bin ich der Meinung, dass ein Holzwechsel nur Ausnahmefällen vollzogen werden sollte.
Hat man ein qualitativ hochwertiges Holz mit angenehmen Anschlagsgefühl und der richtigen Geschwindigkeit gefunden, dann sehe ich keinen Grund, das nicht mehrere Jahre zu spielen.
Hat man (z. B. bei einem Jugendspieler) eine stark steigende Leistungskurver dann macht das natürlich schneller Sinn. Wenn man schon 2 Max-Beläge auf dem alten Allroundholz drauf hat und das einfach immer noch zu langsam ist, dann muss man zwangsläufig wechseln.
Ansonsten bin ich sogar der Meinung, dass man sehr aufpassen muss, wenn man sein in die Jahre gekommenes Holz gegen das gleiche Modell austauschen möchte. Stark unterschiedliche Gewichte und geänderte Produktionsabläufe und/oder -stätten können da ein komplett anderes Spielgefühl mit sich bringen.