Ich spreche nicht für die nächsten 20 Jahre, in den alten weißen Männer noch in Saus und Braus leben können. Ich spreche von künftigen Generationen und deren Erben.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-...landwirtschaft
"Und ich würde noch einen Schritt weitergehen: Die Proteste der Klimaschützerinnen sind vom Ziel her dringend notwendig, legitim, überfällig, im Interesse der Gesellschaft und zum Schutz künftiger Generationen. Sie sind in ihrer Gesamtheit * von Fridays for Future bis zur Letzten Generation * die einflussreichste und wichtigste gesellschaftspolitische Initiative der vergangenen Jahre. Die Proteste der Landwirte dagegen sind zwar in einer Demokratie gleichermaßen legitim, ihre Ziele laufen denen der Gesellschaft und künftiger Generationen jedoch größtenteils zuwider."
"Auch wenn man über manche Aktionen der Letzten Generation sicherlich streiten kann und ich nicht alles für angemessen halte: Die Form ihrer Proteste ist immer friedlich, nie aggressiv. Sie blockieren beispielsweise keine Fähren, bedrohen keine Politiker und andere Bürgerinnen und Bürger, und sie grenzen sich sehr klar von Rechtsextremen und Demokratiefeinden ab. Eine Schande für Demokratie und Anstand ist hingegen, wenn Politiker und Medien Klimaschützende als Terroristen bezeichnen, sie wie Kriminelle behandeln und die Legitimität ihrer Proteste leugnen."