Zitat:
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Zitat von w_W_
Hmmm......
ist das nicht in erster Linie einmal die Sache der Mannschaftskapitäne?
Die sind dabei und sehen, was bei den Spielen passiert.
Diese haben in der Regel auch einen guten / besseren
Draht zum Abteilungsleiter... hoffe ich :-)
Wenn Die da auch für sind, dann passiert imho schnell etwas.
Auf der anderen Seite... Mit der Erfahrung ist es so eine Sache;
"erfahrene Spieler" ersetzt man auch nicht so ohne weiteres.
Und der alte Trott. Wenn die Mannschaft in dieser Form
die Klasse hält und nicht aufsteigen will... dann ist
es ein prinzipelles Problem, daß Du vielleicht
sogar nur mit einem Vereinswechsel
ändern könntest.
Aber das ist der letzte Schritt.
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Bei uns ist der Abteilungsleiter sehr oft in der Halle. Seit er Abteilungsleiter ist, spielt er auch häufig mit schlechteren Spielern, was er früher eher selten getan hat. Dabei hat er sich trotzdem oder muss ich sagen deshalb zum stärksten Spieler des Vereins entwickelt. Das Mannschaftsmeldeformular füllen wir immer gemeinsam aus, dabei haben wir vorher aber Rücksprache mit den Mannschaftskapitänen gehalten. Hierzu besteht bis auf wenigen Ausnahmen bei uns allerdings die Tendenz, dass die Spielerinnen und Spieler eher niedriger gemeldet werden wollen. Ein Mannschaftsübergreifender Wechsel ist eher selten. Das letzte Wort hat aber immer der Staffelleiter. Er hat uns schon einige Aufstellungen geändert. Wenn aber die Jugendlichen in einer Mannschaft höher gemeldet sind, bedeutet es aber leider nicht, dass sie auch spielen. In einer Mannschaft hat der Mannschaftsführer häufiger gespielt, obwohl die Jugendlichen vor ihm gesetzt waren und auch die bessere Bilanz haben. Das kann ich nicht verstehen, doch als er mal nicht gespielt hat, hat die Mannschaft wegen falscher Doppelaufstellung verloren. Zugeständnisse muss man wohl machen, da die Leute sich um die Ämter nicht sehr reißen.
Zum Vereinswechsel:
Bisher habe ich zweimal einen Verein gewechselt.
Das erste Mal war es als Jugendlicher beim Wasserball. Irgendwo habe ich hier mal die Geschichte erzählt. Der Wechsel ist mir nicht gut bekommen, da ich im neuen Verein nicht so gut zurecht kam, die Folge war, dass ich mit dem Wasserball aufgehört habe.
Das zeite Mal war vor ca. 18 Jahren beim TT. Im ehemaligen Verein wurden meiner Meinung nach die Jugendlichen bevorzugt. Nun kann ich es verstehen, doch damals fand ich es nicht gerecht. Als ich dann auf einem aussichtslosen Platz aufgestellt werden sollte, habe ich den Verein gewechselt und es bis heute nicht bereut. Die Spielerinnen und Spieler haben mich gleich super aufgenommen. Fast jeder hat mit jeden gespielt. Mir wurden das erste Mal Tipps zu meinem Spiel gegeben.
Früher hatten viele Spieler aus den höheren Mannschaften nicht mit mir gespielt. Jetzt spiele ich in der selben Klasse wie sie.
Was ich sagen will, ist dass man sich den eventuell neuen Verein vorher genau ansehen muss. Wie wird das Training organisiert? Wie werden die Jugendlichen auf Turnieren betreut? Wie gehen die Leute miteinander um?
Welche Aussichten bestehen in einer Mannschaft zu spielen? Wo soll man dann spielen? Dann vergleiche es mit deinem Verein und bilde dir ein Urteil. Nun ist der Vereinswechsel nicht der letzte Schritt, denn man kann ja nochmal wechseln, doch man sollte auch sehr kritisch mit sich sein. Bin ich wirklich so gut wie ich meine? Wann habe ich das gezeigt? Für die Mannschaftsaufstellung ist nicht so wichtig, wie man gegen die direkten Konkurenten spielt, sondern da geht es um die Prognose, wie man vermutlich gegen die zukünftigen Gegner spielt. Für mich war aber auch immer wichtig, dass in den unteren Mannschaften alle Spieler ihre Chance bekommen haben.
Falls nun Jugendliche in Erwachsenenmannschaften spielen sollen, so muss man auch bedenken, dass sie im ersten Halbjahr meist nicht so erfolgreich spielen, da sie sich an das Spiel gewöhnen müsssen.
Gruß, Horst