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Alt 05.02.2024, 10:25
JanMove JanMove ist offline
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AW: Vereinsschach in Deutschland

Ich hatte gestern in Runde 6 der Landesliga meine erste Partie der Saison. Ich spiele ja nur noch ganz sporadisch. Wir hatten ein sehr ersatzgeschwächtes Team und anstatt auf 8 wie nominiert musste ich an Brett 4 mit Schwarz antreten, und dies nach über 2-stündiger Anfahrt!
Nun, beim Stande von 3:4 gegen uns war ich der letzte der noch spielte und musste also gewinnen, um ein 4:4 Unentschieden zu retten.
Mein Gegner hatte mit 1862 eine etwas höhere DWZ als ich. In der Eröffnung hatte ich ein paar Probleme, die mein Gegner aber glücklicherweise nicht bestrafte. Danach konnte ich mehr und mehr das Ruder übernehmen und mir einen nahezu unvertreibbaren Monsterspringer auf e5 erarbeiten. Meine Stellung wurde immer druckvoller, sodass ich irgendwann einen Bauer gewinnen konnte, der zum gefährlichen Freibauern mutierte. Anstatt mal die Qualität für den Bauern zu opfern als es noch möglich war, wartete mein Gegner zu lange bis er irgendwann eine Leichtfigur für den Bauern geben musste. Das Endspiel war danach natürlich gewonnen und reine Routinesache. Nachdem der zweite Figurenverlust unvermeidbar war, gab mein Gegner nach über 4 h Spielzeit auf. Endstand 4:4!
Abgesehen von der Eröffnung war ich mit meinem Spiel sehr zufrieden. Nachdem ich mal gemäss Stockfish in Vorteil gekommen war, habe ich diesen Vorteil nicht mehr hergegeben und immer weiter ausgebaut. Ich habe zwar des Öfteren nicht den 1. Computerzug gespielt sondern oft nur den Zweit- oder Drittbesten. Ärgern tut mich lediglich, dass ich an einer Stelle einen direkten Gewinnzug mit einer kleinen Kombination übersehen habe. Danach wäre es mehr oder weniger sofort aus gewesen. So musste ich mich noch zum Sieg durchkämpfen.
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