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Zitat von Dragonspin
@Cheftrainer: Also alles nur eine Frage des Glaubens?
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das würd ich so nicht unterschreiben.
meines erachtens, müssen wir als trainer auf die "bedürfnisse" der jugendlichen eingehen. ich kann keinen "bewegungslegasteniker" zuerst einen Toppspinn beibringen. genauso schwierig wird es, jemandem, der einen guten bewegungsablauf hat zu mutivieren, mit schupbällen bzw. konter anzufangen.
also alles wieder einmal sehr schwierig.
ich steh auf dem standpunkt, bevor ich die 100m unter 10sec. laufen kann, muß ich erstmal gelernt haben zu krabbeln zu laufen und vorallem, das gleichgewicht zu halten.
kann ich das eine oder andere nicht, werd ich die 100m nie unter 10sec. laufen.
so jetzt vom philosophischen mal weg, hin zur praxis.
in meinen augen sollten die jugendlichen ersteinmal lernen "vernüftig" am tisch zu stehen. weil, wo keine vernünftige grundstellung vorhanden ist, schleichen sich zwangsweise Technikfehler ein.
alles was danach kommt, ist wie gesagt, sehr individuell. was zur folge hat, dass wir als trainer, "mehr" arbeit haben weil wir mit dem "einheitsbrei" nicht sehr weit kommen.
ich muß mir dann eben die mühe machen, training für verschiedene "lerngruppen" auszuarbeiten. und mir zeit für den einzelnen zu nehmen.
jeder sollte eben nach seinem leistungs vermögen, trainirt werden. wenn ich sie alle über einen kamm schehre, verlieren einige eben die lußt am spiel. und hören trotz guten anlagen auf, weil sie keine erfalgserlebnisse haben.
wenn also jemand gerne 3m hinterm tischsteht und sägt, warum sollte ich ihm dass abgewöhnen und ihn zu einer "toppspinn bewegung zwingen", die ihm im moment garnicht liegt. umgekehrt gillt also das gleiche. wenn er dann seine erfolgserlebnisse hat, kann ich ihn auch langsam an bewegungsabläufe herann führen, die ihm eben nicht so liegen.
viel geschrieben 1000 mal wiederholt. und zum schluß, bleibt eben nur individuelles traing übrich.
bei dem einen eben toppspinn und bei dem anderen eben konter oder schupf.