Hi Hurz67
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Zitat von Hurz67
Sehe ich auch so, das Beisiel zeigt mir aber auch, das man nicht auf Schupfbälle im Grundlagentraining verzichten kann, denn wenn jemand das spielen würde, hätte dein Mädel ein paar mehr Probleme. Im Endeffekt würde sie sich aber zum TS bekehren lassen, wenn sie erkennen würde, das dies DAS Mittel ist, den Schupf zu überwinden...bleibt für mich dabei: Brint den Kids ein Stufensystem bei, das immer ein konsistentes/komplettes Spiel beinhaltet, so entwickeln sie sich weiter und sammeln Erfahrung, bestimmmt Schläge auszusparen oder stiefmütterlich zu behandeln, wird immer eine Schwäche provozieren, die den passenden Gegner vorrausgesetzt, ausgenutzt werden kann.
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Das mit dem Schupf sehe ich auch so. Ist doch egal ob mit US oder OS gespielt wird. Einige Anfänger merken ziemlich schnell, dass die Konterspieler mit Schupfbällen zur Verzweiflung gebracht werden können, da diese noch nicht ziehen können. Die Schupfspieler spielen dann auch eher defensiv, halten den Ball im Spiel und verfügen bei genauer Betrachtung über ein klares Spielsystem. Wieso sollen solche Leute mit klaren Präferenzen den Topspin lernen, wenn sie lieber Verteidigung spielen?
Der Kopf sagt: "Lass die Jugendlichen erst einmal alle Grundschläge in Grobform beherrschen lernen und spezialisiere erst später"
Das Gefühl sagt: "Beobachte das Spiel der Jugendlichen genau und stärke ihre bevorzugte Spielweise"
Klar ist, dass beides nicht unter einen Hut zu bringen ist.
1. Entweder bringt die sehr frühe Spezialisierung so viel, dass unnötige Zeit vertan wird mit Training von Schlägen, die nicht zum Spieler passen.
2. Oder es wird in Zukunft wichtig sein, alle Schläge perfekt zu beherrschen. In diesem Fall würde ein systematisches Training aller Schläge Sinn machen. 3. Das dritte Argument wäre dies, bei den Spitzenspielern abzuschauen, was zur Zeit das erfolgreichste Spielsystem ist und es konsequent trainieren zu lassen.
4. Man nimmt das in der eigenen Region verbreitete Modell und setzt das ohne gross nachzudenken um. Immer noch besser als nichts tun.
Punkt 1 mit der individuellen Förderung klingt doch irgendwie am Besten oder findet ihr nicht?
Gruss
Martin