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AW: Anfängertraining:Topspinmodell contra Kontermodell!
Hallo -
Ich habe die Diskussion irgendwann mal entfacht und freue mich
natürlich über jeden Beitrag .
Nach einigen Jahren Trainerdasein bin aber zu der Überzeugung gekommen, dass es beim TT -Anfängertraining nicht auf ein Modell ankommt sondern , dass im Anfängertraining nichts so wichtig ist wie
die Schulung der Koordinativen Fähigkeiten und der Einstellung.
Die meisten Anfänger sind heutzutage derart koordinativ verarmt , dass unsere Sportart anfagngs eine viel zu große Hürde darstellt um Spaß am Tischtennis zu haben- das erlebe ich immer wieder bei Anfängern . Deshalb am Anfang weg von dieser Technikorientierung - hin zum Bewegungslernen, Ausbau der Koordinativen Fähigkeiten (besonders die Kopplungsfähigkeit ist tierisch wichtig (Arme und Beine). Dazu Übungen am Anfang des Trainings einbauen (am besten mit Gymnastikbällen)
Erst ab einem bestimmten spielerischen, koordinativen, mentalen
Niveau (was Einstellung des Spielers zum Training, also Psyche , Körperliche Fähigkeiten(Schnelligkeit +gute Koordinative Fähigkeiten=Handlungsschnelligkeit)
macht es überhaupt Sinn nach einem Modell zu arbeiten . Das Problem der
meisten Trainer (auch meins) ist doch ,dass die Trainingsgruppen ein
derart unterschiedliches Niveau haben(der eine kann kaum gerade laufen, der nächste ist mit 13 schon 170 groß, der nächste trainiert alle 14 tage usw.,) und das wir uns deshalb an Modelle
klammern , um irgendetwas zu in der Hand zu haben.(Ein Shema F)
Deshalb glaube ich auch, dass dann später indiviuell trainiert werden muss- optimal wären
Trainingspläne, zielgerichtetes Training
für jeden einzelnen Spieler. Nur mach das mal , bei hoher Fluktuation , Unterbesetzung des Trainerstabes , beengte Kapazitäten, etc.
Das kann als Alleinarbeiter sehr frustrierend sein- für Trainer und Spieler.
Gruß Daniel
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