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Zitat von noppennorbert
Belies Dich zu diesem Thema oder halt hierzu endlich mal die Klappe, wenn Du erkennbar keinerlei Kenntnis hast, unerträgliche Großkotzerei!
Dir ist hier nun mehrfach von Wärmepumpennutzern mit unterschiedlichen Häusern belegt worden, dass die Dinger einfach funktionieren. Nur weil KKR-Springer, FDP, Union und NoAfD einhellig sechsstellige Beträge an die Wand malen, stimmt das noch lange nicht.
Noch einmal mein Haus, damit Dein Quark nicht unwidersprochen bleibt:
BJ 76/77, vor Wärmepumpe ca 130 kWh/m2 p.a. (das ist die relevante Größe z.B. für einen Energieausweis). 120m2, Verbrauch inkl. Warmwasser ca 16-18000kWh/a, überall Heizkörper.
Erster Schritt war die Installation einer PV-Anlage, Südseite, Dach 45 Grad Neigung mit 10,88 kWp und 12,8 kWh Speicher.
Eine Wärmepumpe war kurzfristig gar nicht geplant, daher Installation eines Warmwasserboilers für das Warmwasser (passt besser zur PV als ein DLE, der bis zu 20kW zieht) und zweier Untertischgeräte.
Dann verabschiedete sich die Gastherme, noch Heizwert. Der Umbau auf Brennwert hätte eine Schornsteinverrohrung erfordert. So war der Einbau einer Luftwasserwärmepumpe noch ca 6000* teurer als eine neue Gaslösung.
Unabhängig von diesem Investment hatten wir bereits die Verglasung aller Fenster erneuert, Rahmen belassen, von U2,8 auf U1,3.
Kosten gesamt:
PV ca 20000
WP ca 13000
Fenster ca 9000
Die Mehrkosten durch die WP lagen bei ca 6000*, mehr nicht!
Selbst gesamt sind es 42000*, inklusive der ja nicht notwendigen PV.
Dafür kostet mich jede kWh vom Dach für die nächsten 20 Jahre irgendwas zwischen 0,12 und 0,15*.
Ich verbrauche mit dieser Konfiguration p.a. für Wärmepumpe, Warmwasser und Hausstrom ca 6000 kWh. Die Jahresarbeitszahl liegt im Bereich 3,5. Der Autarkiegrad liegt bei ca 50%, dauerhaft, das heißt, mein Zukauf liegt bei 3000 kWh p.a. Ich habe Energiekosten von 115* p.M., für alles, inklusive der Abschreibung der PV.
Ein neuer Energieausweis würde 30 kWh/m2 p.a. ausweisen. Ich lebe also formal nun in einem Niedrigenergiehaus, Bj 76/77, ohne große Investitionen in die Hülle.
Wenn einem dieser Aufwand zu hoch ist, hat man für 5-7000* ohne jede weitere Investition zwei Luftluftwärmepumpen =*Klimasplit*, die ein EFH in 75% der Heizperiode allein beheizen können und die fossile Heizung damit erheblich entlasten. Für den Sommer halten sie gleichzeitig die Schlafzimmer schön kühl.
Was an dem Konzept Wärmepumpe soll denn nun kein technischer Fortschritt sein? Kühlschränke und Tiefkühltruhen sind auch doof?
Was soll der Mist, sich hier immer wieder zu Themen zu äußern, bei denen man wie der Blinde von der Farbe spricht und nicht bereit zu sein, neue Erkenntnisse ins Weltbild einzupflegen?
Muss was Psychologisches sein.
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Auf dem falschen Fuss erwischt?
Keines dieser von mir aufgezählten Produkte hat im Vergleich zur "alten" Technik einen Mehrwert im reinen Nutzen.
Vielleicht für das linksgrüne Ökogewissen, aber nicht für den Nutzer.
Ohne die künstliche Verteuerung von Altenergie durch den Staat würde das ganze Ökozeugs noch schlechter abschneiden.
Frag dich mal warum aktuell keiner baut, keiner der Großvermieter flächendeckend umbaut.
Bei einer 50 Jahre alten Ranzbude, wo sowieso alles gemacht werden muss, da mag es sich noch halbwegs rechnen.
Mittlerweile hat man solche Dämmvorschriften, dass in jedem Neubau Zwangsbelüftungen in die Fenster gebaut werden müssen, sonst schimmelt dir die Bude unterm Arsch weg.
CO2 technisch ist es auch lächerlich. Das ganze funktioniert nur richtig gut mit Fußbodenheizung. Dafür musst du den Estrich neu machen und deine CO2 Bilanz ist komplett für die nächsten 50 Jahre im Eimer.
Und finanziell?
Bei einer ollen Ranzbude spart man sicher etwas, aber ab Baujahr 90-95 sind alle Häuser in der Regel so gut abgedämmt, da stellst du die Gasheizung in zwei Zimmern auf "1", lässt die Türen auf und die Bude ist warm.
Aber darum ging es gar nicht. Es geht nur um den reinen Nutzwert.
Und der ist marktwirtschaftlich ohne ideologisch motivierte politische Subventionen auf Kosten des Steuerzahlers nicht gegeben.
Anders wäre das vielleicht mit Atomstrom, der dann so billig wäre, dass du quasi umsonst fährst/heizt etc..
Und dann musst du auch noch Ab- bzw. Aufzinsen, je nachdem ob du den Ökokram finanzierst oder aus EK bestreitest.
Dann wird die Rechnung völlig absurd, nimm 100k als "Klimakredit" auf und zahl 8% Zinsen oder leg das Geld an und kassiere 5%. In beiden Fällen kannst du die Bude auf 30 Grad mit Gas heizen und der Sprit könnte 3 Euro kosten, das holst du nie wieder rein.
Auch bei den Firmen, die aktuell wie wahnsinnig ihre Dächer mit PV zupflastern ist einzig die Subventionspolitik in Kombination mit den künstlich hochgetriebenen Energiekosten der Auslöser für die Entscheidung. Das hat mit "Öko" nichts zu tun. Wie vor 20 Jahren, als die Bauern schon so schlau waren und für 50 Cent eingespeist haben
Was an dem ganzen Hokuspokus "nachhaltig" sein soll konnte mir auch noch niemand erklären. Wie bei jeder Bauform musst du nach 20-30 Jahren instandsetzen.
Für dich mag es sich gerechnet haben, weil anscheinend sowieso alles fällig war. Ein absoluter Ausnahnefall.
Rechnest du die Anschaffungskosten zum aktuellen Preis holst du das, sofern das Haus noch gut in Schuss ist, nie wieder rein.
Selbst wenn du hoch ansetzt kommst du doch in einer halbwegs modernen Bude (ich spreche nicht von den 50er Jahre MFH mit dünnen Wänden im OG, die haben eh immer draufgezahlt) maximal und da rechne ich schon hoch auf 300 Euro Gas+Strom im Monat.
Es gibt subventionsbedingte Ausnahmen. Mittelständler, großes Dach, große Wiese vor der Firma, 100% Eigenverbrauch und keinen Anspruch auf Industriestrompreis. Zusätzlich Nutzung der hohem Sofortabschreibung und diverser anderer Fördermittel.
Aber selbst dort wäre die Anlage bei einem.normal gehaltenen Strom-/Gaspreis nicht rentabel.
Und trotzdem hauen die Firmen reihenweise ab oder haben zum Teil massivste Schwierigkeiten.
Aber darum ging es in meiner Aussage zum hedonischen Faktor nicht. Dort ging es mir fernab von jeder Ideologie um den Nutzwert.
Und da ist es egal ob Staubsauer, LED vs. klassische Glühbirne, oder selbst der Vergleich eines geklebten Bryce auf Clipper vs. FkE auf ZJK "supadupa". Oder der Vergleich "Hubraum" vs. "Downszising", um mal nur Verbrenner zu vergleichen oder bei Neubauten ein heutiger "Klimawürfel" mit schmalsten Fensterchen und 100qm "Garten" vs. EFH Baujahr 90 mit Wintergarten und 800qm Grundstück. Auch das neueste Samsung gat kaum noch einen größeren Nutzwert als die Modelle von vor 5 Jahren.
Es geht einfach um einen fiktiven, bei der Inflation eingerechneten Mehrwert, der seit einiger Zeit bei sehr vielen Produkten einfach nicht mehr gegeben ist.
Im Gegenteil, echte High-End Produkte, wo für den Endverbraucher ein qualitativer Mehrwert gegeben ist, haben überproportional im Preis zugelegt.
Noch ein Beispiel zum Schluss bzgl. Wohnwert für Mieter:
Hier kann man gut erhaltene Wohnungen ohne übermäßigen Verbrauch für 7-8 Euro kalt mieten. Neubauten in gleicher Lage liegen dank der Bauvorschriften bei 14 aufwärts. Kein Mieter der Welt kann soviel einsparen.
Und Mehrwert? Der Neubau sieht nach 5 Jahren auch nicht anders aus als der 20 Jahre alte Bau nebenan.
Zu den Tiefkühltruhen: man munkelt in der Branche, dass sich mancher privat geführte Edeka oder Rewe beim Umbau durch die steigenden Zinsen massiv verhoben hat und lange nicht das rauskam, was man sich vorher ausgerechnet hat. Alles neu inkl. Kälte-Klina, Truhen, LEDs usw., teilweise noch mit Solar auf dem Dach, da liegst du schnell bei 1-1,5 Mio. Ohne dass der Kunde oder das Personal etwas davon hat. Im Gegenteil muss der ein oder andere Betreiber Preise und Personalkosten neu kalkulieren.