Nein, das ist so nicht sinnvoll.
Wenn Du die jetzt retrospektiv verfügbaren Zahlen von 2023 nimmst, kommst Du zu falschen Einschätzungen.
Beispiel:
D wird mit ca 42 Cent geführt
F mit 23 Cent
Das ist 2024 bereits völlig anders.
In D bekommst Du Verträge mit 25 Cent
F liegt bereits bei 26 plus erheblich höhere Grundgebühren.
Das liegt an der Abhängigkeit und finanziellen Schieflage von EDF, dem Atomkonzern.
Daher ist die Reihung nicht mehr die aus den Zahlen 2023 abgeleitete.
Aktuelle europaweite Zahlen finde ich allerdings auch nirgendwo, geht dann wohl erst wieder Anfang 25.
Ich verlinke noch ein Paper vom bdew.
Du siehst, dass sie zur Preisfindung alle Tarife berücksichtigen und daraus einen Mittelwert bilden. Finde ich keine gute Grundlage, wenn das gleichgewichtet wird.
https://www.bdew.de/service/daten-un...mpreisanalyse/
Interessant sind die Grafiken zur Strompreisbildung, in denen man gut die einzelnen Bestandteile sieht inkl. der erfolgten Entlastungen z.B. durch Entfall der EEG-Umlage.
Zudem zeigen sich positive Entwicklungen sowohl beim Privat- als auch beim Industriestrom.
Hätte man die Entwicklung als aktuelle Regierung positiv beeinflussen können? Schwierig, denn was wären die Hebel gewesen? Laufzeitverlängerung der AKW? Hätte bis zu 7% an Menge gebracht, für den Verbraucher 2024 selbst nach Berechnungen des Atomstrom freundlich gesonnenen Ifo-Instituts höchstens 1,4% auf den Endpreis.
Also, was wären Deine Lösungen und wo liegen die Fehler, interessiert mich tatsächlich.