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Alt 20.02.2024, 18:47
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Frage an dich als Fachmann:

Dieser Hersteller schreit ja nach Subventionen vom Steuerzahler, sofern ich das richtig verfolgt habe. Und dies seit Jahren.

Frage 1) ist das wirklich "Made in Germany", technisch deutlich besser und leistungsstärker oder ist das "'Geschäftsmodell" hier nur wegen dem Label "MIG" asiatische Vorprodukte zusammenzubauen?

Frage 2) war das Geschäftsmodell nach den ganzen Erfahrungen der deutschen Solarbranche in denn 00er Jahren von vornherein darauf ausgelegt mit möglichst vielen Subventionen den Exit über die *örse zu suchen und seine Schäfchen selbst ins Trockene zu bringen ohne jemals einen Cent Gewinn zu erwirtschaften?

Frage3) hat sich die deutsche/westeuropäische "Ökobranche" verzockt, weil man insgeheim hoffte, dass die Grünen Zölle auf asiatische Produkte durchdrücken? Verspekulierte man sich, weil es den Grünen letztendlich völlig egal ist wo und unter welchen Bedingungen die Produkte gefertigt werden, Hauptsache man kann "Ergebnisse" präsentieren?

Diese Frage stellt sich mir spätestens seit dem Viessmannverkauf. Wusste man mehr? Hat man schnell Kasse gemacht, bevor man nicht mehr (im Segment Wärme/Klima) wettbewerbsfähig ist?

Schaut man sich die ganzen Unternehmen an, die aktuell massiv Stellen abbauen, dann fällt ein Punkt auf:

Sie haben alle stark auf die "Ökotransformatoon" gesetzt, Subvention der neuen Ptodukte faktisch durch den Steuerzahler. Jetzt haben sie alle Probleme, weil der Endkunde als Käufer nicht mitspielt. Schuld ist, da haben sich ja 50 und mehr Unternehmen in die Kampagne einspannen lassen, natürlich die AFD.

Meyer Burger ist doch kein Einzelfall. ZF, Conti, Otto Fuchs, die Konzernmutter von Hella, Grohe. Alle fabulieren sie seit der rot-grünen Machtübernahme von "Nachhaltigkeit" und "ökologischer Unternehmenstransformation". Alle sind sie diesen Parteien nachgelaufen, wurden divers, tolerant, "bunt", gendern was das Zeug hält.

Alle eint aber auch, dass sie aktuell massive Probleme haben, wohingegen andere, klassisch den Markt bedienende Firmen, sofern sie nicht unter den hohen Energiepreisen leiden, deutlich weniger kriseln.

VW "lebt" aktuell vom Ertrag seiner Töchter, die hochpreisige Verbrenner verkaufen, BMW, Mercedes leben ebenfalls vom Verbrenner. Auch Nahrungsmittelhersteller, Handel und Gastro leben davon, den klassischen Bedarf zu bedienen.

Hat man sich in Teilen der Industrie massiv verzockt? Hatte man weder die steigenden Zinsen noch die Endlichkeit staatlicher Subventionen auf dem Schirm?

Geändert von Noppenzar (20.02.2024 um 18:50 Uhr)
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