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AW: ITTF Weltmeisterschaften 2024 (16.02. - 25.02.2024, Busan, KOR)
Im Nachtrag zu meinem ausführlichen Posting von oben habe ich mir jetzt noch einmal das Radio-Interview mit Andreas Hain angehört und muss zusätzlich noch sagen:
Der Mann hat anscheinend im Widersprich zu seiner Aussage "das er sich im Damenbereich exzellent auskennt" von genau diesem wenig Ahnung
Ich will mich jetzt auch gar nicht weiter auslassen über seine diversen eher indiskutablen Aussagen und möchte hier an dieser Stelle nur eine davon beispielgebend ansprechen
So sagte er u.a.:
"Die Medaille war für alle eigentlich sicher, dass wir die gewinnen, dass wir ins Halbfinale kommen"
Und hier muss ich dann sagen: Wo lebt dieser Mann ? Welch eine Arroganz.
Man muss hier feststellen: Deutschland war gegen Frankreich zwar leichter Favorit, aber das französische Team ist trotzdem auf Augenhöhe und war, im Kontext des gesamten Turnieres, auch der eigentlich noch leichteste Gegner, den man für das Viertelfinale erhalten konnte, das war durchaus Losglück. Alle anderen möglichen Gegner wären schwieriger geworden wie etwa die Gastgeberinnen aus Südkorea, die hier beide sehr stark aufspielenden Teams aus Taiwan und Hongkong, oder die Rumäninnen, die ebenfalls etwas stärker als die Französinnen sind.
Es war also MITNICHTEN so, dass man ohne Han Ying von einem Halbfinal-Einzug der deutschen Damen als Selbstverständlichkeit ausgehen konnte.
Selbstreflektion ist nicht jedermanns Sache, bei Herrn Hain sehe ich da ziemliche Defizite, vor allem auch, wie er sich hier in diesem Interview als "Über-Experte" für das Damen-Tischtennis hinstellt.
Und über die Stillosigkeit, als Verbandspräsident hier öffentlich am Stuhl einer Trainerin zu sägen habe ich ja schon oben geschrieben
Geändert von Wolf11 (27.02.2024 um 13:52 Uhr)
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