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Alt 29.02.2024, 00:18
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Mephisto Mephisto ist offline
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Pfeil1 AW: [Keinen Spieler für den Tischtennissport verlieren] Anträge Beirat: Sonderstartrecht Kreis 4er

JA - ich hätte mir es auch gewünscht, dass auch höherrangige Verbandsfunktionär*innen die Kreisebene bzgl. Sonderstartrecht im Blick gehabt hätten und selbst initiativ eine entsprechende Regelung auf den Weg gebracht hätten.

NEIN - ich sehe, im Verständnis eines Verbandes als demokratisches Konstrukt, gerade auch die Kreisvertreter*innen bei eigenen Kernanliegen in der Pflicht, hier ihre Interessen einzubringen, Anträge zu stellen und um Mehrheiten zu werben. Sonst wären sie ja nur Stimmvieh.

Es ist doch ein gutes Zeichen, dass Vereine in Kreisen ihre Interessen debattieren, Arbeitsgruppen bilden, Beschlusslagen im Kreis organisieren, Anträge an den Beirat stellen, in Austausch mit anderen Kreisen gehen, um Mehrheiten werben. Das ist doch ein Gegenbeispiel durch Praxis, wenn uns ein Verantwortungsträger mit aktuell ruhenden Amt auf Kreistagen erzählt hat, dass das Ehrenamt tot sei, niemand mehr Interesse daran hätte, Basismandate reduzieren möchte und als starker Verband von oben mehr durchregieren möchte. Jetzt haben Kreise bewiesen, dass ihnen sehr wohl ihre Rolle in einem demokratischen Willensbildungsprozess etwas bedeutet und mitwirken. Ohne das hätte Verbandspolitik und -kultur viel zu verlieren!

Oft kommen Antrags-/ Änderungsperspektiven von entsprechenden hochrangigen Gremien, Ausschüssen, Amtsträger*innen mit Weitblick und guter Vernetzung in andere Verbände und in die TT-Szene. Ich denke, Funktionär*innen auf allen Ebenen von der hochrangigen Verbandsebene über Bezirk und Kreis bis in die Vereine haben Interesse am Wohl unserer Sportart (teils mit unterschiedlichen Perspektiven). Deshalb ist es wichtig, dass es Gremien und Versammlungen gibt, bei denen alle diese Perspektiven entsprechendes Stimmrecht haben und ihre Interessen vertreten können.

Etwas traurig ist zwar, dass man bei dem konkreten Antragsbegehren im Sinne der Sportart zum Sonderstartrecht auf Kreisebene bei Umstellung auf 4er-Teams überhaupt um Mehrheiten kämpfen muss, da es das Interesse Aller sein sollte. Doch wird am Ende das Ergebnis entscheiden. Stimmberechtigte mit entsprechenden HTTV-Ämtern können beweisen, dass sie auch konstruktiv mit Initiativen der Kreisebene umgehen und entsprechend abstimmen - und nicht beleidigt sind, wenn etwas nicht aus der eigenen Feder stammt. Umgekehrt sollten die Kreisvertreter*innen sehr genau darauf achten und sich merken, wer wie abstimmt. Wem die Interessen der Basis in den Vereinen auf Kreisebene nicht wichtig sind, bei dem sollte man bei künftigen Wahlen sehr genau bedenken, ob er/ sie noch das Vertrauen bei Abstimmungen bekommen sollte.

Ich sehe positiv in Richtung Samstag und setze auf die Vernunft aller Beteiligten.

KEINEN SPIELER FÜR UNSERE SPORTART VERLIEREN !
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Mephisto
TSG Oberrad

Geändert von Mephisto (29.02.2024 um 00:21 Uhr)
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