|
AW: Einführung einer zusätzlichen Turnierlizenz
@ Tim Tim
Auch wenn ich Kritik an der Lizenzeinführung nehme, wie im Übrigen alle mit denen ich in und um unseren Kreis gesprochen habe, empfinde ich persönlich schon, dass uns MY TT einen erheblichen Mehrwert bietet.
Die Digitalisierung unseres Sports macht nicht nur vieles einfacher, sondern ermöglicht uns alles rund ums TT zeitnah zu erfahren.
Auch weitere Entwicklung der Plattform sind hilfreich.
Die Struktur der MY TT GmbH ist fragwürdig, da sowohl Dienstleister und Auftraggeber hier in einem wirtschaftlich monopolisierten gemeinsamen Boot sitzen und davon profitieren.
Ich hätte mir gerne eine Trennung von beidem gewünscht, da das vorhandene Modell
Vereine und Spieler nur eine Wahl zwischen, *entweder gehtst Du mit oder bist raus* anbietet. Diese Struktur lädt zu unlauteren Durchführungswegen neuer Einnahmequellen
mit fadem Beigeschmack ein.
Was kommt als nächstes? Eine Plastikabgabe für verbrachte TT Bälle. oder eine Schmutzwasserabgabe für verunreinigte TT Klamotten.
Mit einiger Kreativität lassen sich schnell neue Ein ahmequellen generieren
.
Die Kommerzialisierung unseres Sports hat begonnen. Nur leider nicht im Bereich Marketing und damit verbundenen Sponsoreneinnahmen, sondern zu Lasten der Clubs und aktiven Spielern.
Durch Clicktt sind sehr viele Aufgabenbereiche auf die Clubverantwortlichen und Teamleadern übertragen worden.
Verbände sollten dadurch meines Erachtens entlastet werden.
Ich empfinde die Argumentation der Haftungsfrage interessant.
Da wo alle Clubs nach meiner Expertise in Deutschland eine viel erheblichere
Haftungsfalle haben ( im Bereich der verpflichtenden Vereinshaftpflicht über die Sportverbände ), erscheint eher untergeordnet zu sein, obwohl hier mit wesentlich höheren Schäden zu kalkulieren wäre.
Wir reden von Bürokratieabbau und nun kommt der DTTB mit einem solchen Konstrukt.
Gefühlt haben alle Beteiligten die für dieses Midell gestimmt haben den Bezug zu unserem
Sport verloren.
Ich stelle mal die These in den Raum.
*Das hat nichts mit unserem Sport zu tun*.
Mit solchen Entscheidungen startet man wohl eher den Beginn des Rückschritts, anstatt man sich konkrete Lösungen einfallen lässt, um unseren Sport attraktiver zu machen.
Wenn die Einführung einer Lizenz so ein erforderliches, probates Mittel zum
Vorteil unseres Sports wäre, dann hätte man einen Dienstleister beauftragen sollen, der entsprechend seine Kosten erstattet bekommt und dann wäre dies eine Erweiterung des Leistungsangebotes, stattdessen verdient der Dienstleister und die daran verknüpften Verbände reichlich mit.
Hier wurde eine neue Kostenposition erschaffen, welche beliebig zusätzlich zu allen weiteren Kostenpositionen erhöhbar ist.
Unredlich!
Sportliche Grüße
|