Zitat:
Zitat von Günter Lung
Du schreibst:
Man benötigt dann keine Vereinszugehörigkeit mehr.
1. wenn Deine Aussagen stimmen, wer würde dann noch in den Vereinen spielen? Das würde bedeuten, dass Vereine ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nach kommen könnten.
2. wo möchtest Du dann außerhalb der Turniere trainieren? Keine Vereinsmitgliedschaft, keine Trainingspartner, keine sportliche Struktur, kein Versicherungsschutz.
3. mit der Turnierlizenz erwirbst Du über den DTTB keinen Versicherungsschutz. Du bist weder auf der Fahrt zur Ausübung Deines Sports, noch bei der Ausübung dessen (wo denn auch immer ) versichert. Weder gegen Haftpflicht.-, noch Unfallschäden. Manche Clubs haben sogar eine Dienstreisekasko versichert.
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Hallo Günter, ich habe ein Gedankenmodell eröffnet, in dem eine Turnierlizenz in meinen Augen Sinn machen würde. Nicht, dass es so kommt in DE.
Ich kann als Vereinsmitglied in DE in CH eine T-Card erwerben, um an Schweizer Turnieren teilzunehmen.
Ich kenne durchaus Spieler, die eine Vereinsmitgliedschaft haben und Trainieren, aber keine lebende Spielberechtigung besitzen. Auch diese könnten eine Turnierlizenz erwerben, wenn sie Interesse haben, deutschlandweit an Turnieren teilzunehmen, aber durch Beispiel Beruf kein Interesse/Möglichkeit haben an einem regelmässigen Mannschaftsspielbetrieb teilzunehmen.
Mein Gedankenmodell geht also in die Richtung, der Individualspielbetrieb vom Mannschaftsspielbetrieb zu entkoppeln. Natürlich gibt es hier Dinge und Schwierigkeiten, die es zu lösen gilt. Aber diese Entwicklung sehe ich kommen, und ich halte sie auch nicht für aufzuhalten. Und meistens ist es besser, man denkt darüber nach und versucht es zu lenken, als davon überrollt zu werden.