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Alt 22.12.2004, 00:29
Bernd Beringer Bernd Beringer ist offline
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AW: Rundenleiter Saison 2005/2006

Wer ist denn der Verband? Die da oben, wir da unten? Nein, der Verband sind wir alle zusammen. Denn auch wir Präsidenten, Vizepräsidenten, Vorstandsmitglieder, Fachwarte, Spielleiter, Bezirksvorstände, Kreisvorstände - wir alle haben eine Basis. Und das ist der Verein. Das heißt: Wir Verbandsmitarbeiter aller Ebenen sind letztlich Dienstleister für unsere Vereine, denn die sind - mit ihren eigenen Mitgliedern, also den SportlerInnen - die Mitglieder, die das gesamte Gebilde finanzieren und damit erst ermöglichen. Die sind der Souverän, also das "Volk".

Die Vereinsvertreter haben beim Verbandstag 2003 ihre Vertreter gewählt. Und die versuchen jetzt ehrenamtlich, nach bestem Wissen und Gewissen, die Interessen der Sportlerinnen und Sportler, sprich der Vereine, wahrzunehmen. Zu diesen Interessen gehört mit Sicherheit eine den heutigen Möglichkeiten angepasste Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation. Hierbei steht, wie in anderen Verbänden auch, auf allen Spielebenen die schnellstmögliche Übermittlung der Ergebnisse im Vordergrund. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Online-Ergebnisdienst bestätigen dies eindeutig und ohne jeden Zweifel.

Ein solcher von allen Vereinen/Sportlern gewünschter Ergebnisdienst, den ja zu 100% auch die Presse übernehmen kann, setzt eine Online-Ligenverwaltung voraus. Mit dieser Online-Ligenverwaltung - in unserem Fall über TT-Liga 2.0 durchgeführt - schaffen wir nicht nur einen (bald) perfekten Ergebnisdienst für alle Ligen des BTTV, sondern auch ein Einsparpotenzial in Höhe von vielen zehntausend Euro auf allen Ebenen allein durch Porto, aber auch durch Zeit/Manpower. Das heißt: Ohne diese "Rationalisierungsmaßnahme Online-Ligenverwaltung" wäre der Tischtennissport in Bayern/Deutschland angesichts der drastisch sinkenden Zuschüsse durch die öffentliche Hand ohne mindestens ebenso drastische Beitragserhöhungen für die Vereine/SportlerInnen bald nicht mehr finanzierbar und somit in seiner Zukunftsenwicklung höchst gefährdet.

Das Online-Ligenverwaltungsprogramm ist also ein "Muss für die Zukunft". Je früher es kommt, desto besser und desto billiger für die Vereine/Sportler. Wir können und dürfen nicht noch zwei Jahre warten, sonst müssen wir noch mehr Dienstleistungen einstellen wie z.B. das Printmedium Bayern Tischtennis, das es nur noch sechs Monate lang geben wird (was ich persönlich übrigens für falsch halte).

Ganz klar, dass es einige Rundenleiter geben wird, die sich mit der Umstellung schwer tun. Aber auch denen werden "vor Ort" Schulungen angeboten, auch die haben die Möglichkeit, vielleicht mit Hilfe eines Nachbarn/Freundes/Sportkameraden das Programm zu lernen und dabei zu erfahren: das ist wirklich nicht schwer. Eines stimmt allerdings: Ohne Internetanschluss geht nichts mehr.

Aber so ist das Leben. Die Männer, die heute noch nicht gelernt haben, eine Waschmaschine oder einen Geschirrspüler zu bedienen, tun sich ebenso schwer wie die Frauen, die keinen Video- oder DVD-Player bedienen können - um nur ein paar simple Beispiele zu nennen. Die Elektronik hält immer stärker Einzug in unser Leben - ob uns das gefällt oder nicht.

Die Leitungsgremien des BTTV werden sich jedenfalls nach Kräften bemühen, allen, die willens sind, jedmögliche Unterstützung bei der Einführung neuer Techniken und neuer Abläufe zukommen zu lassen. Und nach allem, was wir bisher erfahren haben, ist die ganz große Mehrheit der Rundenleiter begeistert von den künftigen Möglichkeiten, den Erleichterungen und den schnellen und einfachen Kommunikationsmöglichkeiten, die das neue Ligenverwaltungsprogramm bietet.

Die Zukunft hat begonnen. Lasst sie uns gemeinsam annehmen.

Bernd Beringer
VP Öffentlichkeitsarbeit im BTTV
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