Zitat:
Zitat von mithardemb
Das habe ich durchaus. Ich habe mitbekommen, dass die AfD, Sahra Wagenknecht, Michael Kretschmer, Rolf Mützenich, der Papst, usw. Friedensverhandlungen gefordert haben. An den Aufruf zur Kapitulation von den beiden erstgenannten kann ich mich aber nicht entsinnen.
Vielleicht stellt du einfach einen Link bereit, wo das von Wagenknecht oder der AfD gefordert wird. Aber bitte keinen Link wo nur ein dritter das behauptet oder sagt dass das einer Kapitulation gleich kommen würde.
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Das ist aber schon reichlich spitzfindig, oder? Welche "Verhandlungsmasse", welchen Pfand hätte denn die Ukraine in einer Verhandlung? "Bitte, bitte, lieber Vladimir!"?
Es ist doch nicht abzustreiten, dass Putin einen militärischen Erfolg anstrebt, ja braucht, um selbst zu überleben. Was sollte man ihm also anbieten, damit er selbst auf die Hoffnung darauf verzichtet? Und selbst wenn man das irgendwie hinbekäme (extrem unwahrscheinlich), wie sollte man das absichern, damit Russland nach ein paar Jahren Erholung nicht noch einmal angreift? NATO-Truppen in der (ggf.) Rest-Ukraine? Da wird Putin doch niemals zustimmen. Wohlfeile "Garantien", auch von den USA, sind nicht viel wert, wie man ja schon bei der Aufgabe der in der Ukraine gelagerten Nuklearwaffen gesehen hat.
Kurz gesagt, beim jetzigen Stand des Krieges sind Verhandlungen eine reine Nebelkerze, zur Schwächung des Widerstandes der Ukraine und des Westens. Da kann sich dann jeder einen Reim darauf machen, warum so eine Position (Verhandlungen) von AfD und BSW vertreten werden. Anders wäre es bei einer sich anbahnenden Niederlage der Russen.