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AW: TIBHAR Hybrid K3
Ich hatte die Möglichkeit einen neuen K3 rabattiert zu bekommen, also habe ich zugeschlagen. Ich habe die ursprünglichen Testberichte wohl nicht gut genug verfolgt. Ich hatte gehofft, dass der Belag durch die Härte im kurz-kurz ähnlich kontrolliert ist wie der Rakza Z, aber das ist leider ganz und gar nicht der Fall. Die Klebrigkeit des Rakza Z ist hier einfach im Spiel über dem Tisch doch deutlich dämpfender als der deutlich härtere Schwamm des K3. Was bleibt mir also mit dem K3 ? Ein Belag der in der Grundgeschwindigkeit (bei den leichtesten Berührungen) trotz hartem Schwamm schon mehr Tempo macht als der Rakza Z. Das was der K3 bietet, brauche ich leider nicht. Die Umstellung der Technik beim Topspin von etwas klebrigen bei dem ich nicht zwangsläufig den Schwamm aktivieren muss hin zu einem mehr Tensor-mäßigen Topspin bei dem der Schwamm immer mitgenutzt werden muss ist es mir nicht wert.
Mit dem Rakza Z kann ich lange Angaben auch ohne viel Kraft so ziehen, dass der Ball 20-30cm hinter dem Netz aufkommt. Das geht rein durch die Klebrigkeit und ohne großartiges Aktivieren des Schwammes. Beim K3 habe ich das gleiche probiert und statt mehr Spin, war die Flugkurve (durch das höhere Grundtempo) deutlich länger, so kam der Ball denn eher auf mittellang auf die Platte.
Ich hatte echt gedacht, dass der härtere Schwamm gerade bei dieser Eröffnung nochmal Vorteile hätte. Es kann gut sein, dass der K3 dann auch einfach in Kombination mit dem W968 zu viel des Guten für mich ist.
Demnächst teste ich den Vega Pro H auf diesem (zweit-)Holz und vielleicht überrascht der mich ja mit seiner Klebrigkeit und Kontrolle im kurz-kurz.
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