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Alt 31.03.2024, 10:53
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Sunny side up - Klimaerwärmung oder doch nicht?

Zitat:
Zitat von Matousek Beitrag anzeigen
Wenn ich mich recht erinnere, auch wenn ich da noch etwas jünger war, war das beim Atomstrom doch nicht anders.
Wobei ja hier die End-Entsorgung noch in den Sternen steht.
Stimmt, beim "'Kohlepfennig" und "Industriestrom". Die AKW sind abgeschrieben, die Regierung musste halt für den Ausstieg zahlen.

Seit 20 Jahren und länger geht es nur und ausschließlich um Vorteile für Interessengruppen. Dabei steigt der Strompreis immer weiter, zumindest für "Normalbezug" aus dem Netz.

Das Problem ist, dass von der politischen Seite immer mehr Strombedarf erzeugt wird. Wasserstoff, Abschaffung der Dieselloks bei der Bahn, E-Autos und, nicht zu vergessen, die "IT', inklusive 5G, KI und Serverfarmen (Clouds), wo Unmengen an Strom benötigt werden. Alleine Bitcoinmining soll ja so viel Strom ziehen, wie die Niederlande in einem Jahr verbrauchen.

Nur ist der Effekt minimal. Alleine eine Umstellung aller großen Schiffe von Schweröl auf Gas brächte mehr für die Umwelt als alle anderen Maßnahmen zusammen. Und das könnte man leicht über Hafengebühren steuern.

Es geht immer und nur um persönliche Bereicherung. Staatliche Subventionen und halt auch "Export" von "Dreck". Sind die Regeln hier zu streng, dann produziert man halt dort, wo es erlaubt ist.

Den Grünen, und das stört mich bei denen am Stärksten, geht es gar nicht (mehr) um die Umwelt. Es zählen nur noch (nationale) (Pseudo-) ergebnisse für die eigene Klientel.

Und da, das sehe ich (@FSB) etwas anders, halten sie sich stabil bei 12-13%, im Westen eher 15-17%. In NRW hat man es durch massivste Subventionen geschafft, dass die Industrie des Mittelstands, alle eigentlich im CDU-Wirtschaftsrat fest verankert, eine Schleimspur hinter dieser Partei herziehen, dass man sich wundert, dass noch niemand ausgerutscht ist.

Was sie alle nicht erwähnen ist, dass die wirklich dreckige und lukrative Produktion längst nach Osteuropa ausgelagert ist, Gewinne seit Jahren in Werke in Polen, Ungarn und Rumänien investiert werden. Wobei man da auch schon über "zu hohe Lohnsteigerungen" jammert.

Wer darauf reinfällt ist die grüne Wählerklientel. Und die ist halt sehr stabil. Und das reicht halt im Westen dafür, dass, außer in Bayern, kaum eine Regierung ohne die selbsternannten "Retter der Welt" gebildet werden kann, zumindest solange, wie die CDU sich von der AFD abgrenzt.

Die Grünen wissen genau, dass sie 2025 erster Ansprechpartner der Union sein werden. Daher auch die, ich nenne sie mal "selbstbewussten" Auftritte ihrer Führung.
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