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Zitat von smile tt
Du scheinst nicht zu wissen das es andere Vereine gab die durchaus weit stärker als Wien sind und auch gemeldet haben. Düsseldorf hatte bloß mal wieder sehr viel Losglück gegen keinen starken Verein bis zum Finale spielen zu müssen. Aber es gab schon starke Vereine die auch gemeldet haben. Das Wien in das Final 4 kommt war eine riesen Überraschung und Wien gehört mit Sicherheit nicht zu den stärksten 4 Teams Europas
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07.08.2023 - Über seine Webseite und Social-Media-Kanäle hat der ASV Grünwettersbach Mitte Juli angekündigt, in der kommenden Saison erstmals in der bisher siebenjährigen TTBL-Zugehörigkeit die internationale Bühne zu betreten. Während die Karlsruher am Europe Cup teilnehmen, werden der Post SV Mühlhausen und der ttc berlin eastside hingegen in diesem Jahr nicht in der Champions League starten. Wir haben bei den drei Klubs nachgehört und liefern die Gründe!
Die Meldung für die Champions League kam aus finanziellen Gründen nicht in Frage
Dass der Name ttc berlin eastside bei der Damen-Auslosung fehlte, kam für viele besonders überraschend. Nach dem Viertelfinal-Aus in der Vorsaison wird der fünffache Königsklassen-Titelträger in dieser Spielzeit in der Champions League nicht an den Start gehen. Manager Andreas Hain erklärt: "Es gibt verschiedene Gründe dafür: Wenn man das Finale erreicht, sind es zehn Spieltermine, die fast immer unter der Woche platziert sind. Das heißt, dass Topspielerinnen in dieser Zeit fast zehn Wochen kein richtiges Training haben. Gerade in einer Olympia-Saison ist das einfach ein No-Go." Zudem liege die finanzielle Belastung durch die Champions League im fünfstelligen Bereich. "Das machen wir nicht mehr mit, auch weil von der ETTU viel zu wenig zurückkommt. Die verlangen hohe technische Standards, verdienen mit der Champions League Geld und sollten dann eigentlich auch etwas bieten", ärgert sich Hain. Bei den ganzen Terminen müsse man mindestens vier oder fünf Spielerinnen haben, das sei in Zeiten von WTT nicht mehr machbar, er sehe viel Reformbedarf. Einen vernünftigen Austausch mit den Vereinen von Seiten der ETTU habe es im Vorfeld der Saison im Übrigen aus seiner Sicht nicht gegeben. Hain habe dem europäischen Verband Möglichkeiten vorgeschlagen, um die Spieltermine zu reduzieren, darunter, "die Gruppenphase an einem Wochenende auszutragen oder das Viertelfinale herauszustreichen". Mit diesen Vorschlägen sei er auf taube Ohren gestoßen. "So verzichten wir jetzt in dieser Saison auf die Champions League, um ein Zeichen zu setzen", sagt Berlins Manager, stellt aber gleichzeitig klar, dass das mit Blick auf die eigenen Sponsoren keine Dauerlösung sein kann.