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AW: TIBHAR Lebrun Hölzer
Es ist ein klein wenig Zeit ins Land gegangen...
aber inzwischen habe ich ein Paket mit einem
niegel nagel neuen Lebrun OFF- Holz bekommen.
Es war auch in Plastik eingeschweißt von daher denke ich,
das es sich um eine neue Lieferung / Charge handelt, die nicht
für schwierige Kunden wie mich handverlesen aussortiert wurde.
Erste Eindrücke:
- Das Furnier verläuft sichtbar gerade zum Griff.
- Die Griffschalen sind so parallel aufgeleimt, daß man weder
auf den zweiten Blick, noch über Nachmessen mit dem guten
alten großen Geo- Dreieck einen schiefen Griff erkennen könnte.
- Die Furniere sind an der Spielfläche gerade geschnitten.
Gerade gleichmäßige Kante. Am Griff fühlt man immer noch
die äußeren Furniere und die etwas zurück stehenden inneren
Furniere, daher die Vermutung: Am Griff wurde nachgearbeitet,
d.h. der Griff "schön geschliffen" Falls etwas über stand, wurde
die Kante entfernt und dabei etwas mehr von den weicheren
inneren Furnieren entfernt, was beim normalen Anfassen nicht stört.
Soweit alles OK.
- Der konkave Griff ist aber noch groß genug für große Hände.
- Die Kante am Übergang ist / wurde ein klein wenig entgratet
hier muß(te) man nix nacharbeiten.
... aber ich kürze ja immer die Hölzer ein wenig. Dieses hier auch.
- Kleiner geschliffen, d.h. am Kopf ein wenig gekürzt.
(Den Test, das JC (carbon) mit Quantum X Pro 2.0 VH und 1.8 RH
zu spielen abgebrochen - die Kombination ist viel zu zornig und
daher diese neuwertigen Beläge nun auf das Lebrun off geklebt.)
- Nach dem Kürzen des Holzes passen die Beläge "wie dafür
zugeschnitten" auf das Lebrun - Holz, d.h. die Spielfläche
des JC und des Lebrun scheinen soweit gleich groß zu sein.
Was mir beim Kürzen des Lebrun aufgefallen ist.
Beim Zuschleifen der Spielfläche mit dem Bandschleifer
hat sich oben ein klein wenig ... auf 1cm Kantenlänge das
äußere Furnier minimal von dem Rest gelöst. Es wirft einen
kleinen Schatten und man fühlt die Erhebung, aber das ist
vollkommen egal. Ich kann mich allerdings seit dem Kürzen
dieses Holzes bis jetzt an kein anderes Holz erinnern, bei dem
sich die Furniere trennen wollten... und ich habe das Lebrun
sehr vorsichtig behandelt.... ist aber egal... man schaut
jetzt halt doch genauer auf solche Kleinigkeiten.
Vielleicht komme ich morgen dazu, daß Holz kurz auszuprobieren...
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vG,
. . . wW
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