Für mich als Tischtennis-YouTuber ein sehr interessantes und spannendes Thema.
Die Ausführungen von SpinTop finde ich sehr gut.
Neben meinem Hobby Tischtennisvideos zu erstellen, wirke ich noch aktiv in unserem Verein aus Essen im Team Öffentlichkeitsarbeit mit.
Während Hompage und Kooperationen mit Schulen etc. sehr wichtig sind um Zuwachs im Verein zu bekommen, ist Social Media und Videos gerade im Bereich Sponsoring sehr interessant.
Im Bereich Sponsoring ist wie ich finde "Reichweite" am wichtigsten. Je mehr man davon zu bieten hat, desto interessanter ist man für Sponsoren. Persönlich habe ich zB. einen Ausrüster und Kooperationspartner gefunden auch wenn ich gerade mal 1600 Punkte und ein komisches Spiel habe. Dafür erreiche ich je bei YouTube, FB und Insta pro Monat Nutzer im 6-stelligen Bereich.
Ein großer Werbebanner in der Halle oder eine Bandenwerbung kann plötzlich doch extrem interessant sein für Sponsoren, wenn neben den Gegnern und paar Zuschauern noch paar hundert Stunden "Watchtime" der Videos dazu kommen, wo der Sponsor zu sehen ist. Macht sich bei Verhandlungen und der Suche nach Sponsoren gut wenn man als Verein darüber noch einen Mehrwert anbieten kann. Ich kann nur jedem Verein empfehlen in diesen Bereichen aktiv zu sein.
In einem Punkt muss ich dir allerdings sehr widersprechen lieber SpinTop. Man muss da zwar viel Zeit aber nicht viel Geld rein investieren als Verein. Ich betreibe meinen YouTube-Kanal mit 1,8 Millionen Aufrufen seit ich vor 1,5 Jahren damit angefangen habe mit günstigen Stativen für 25Euro, als Kamera dienen 2 Handys und geschnitten ist alles mit ner App aus dem Android-Store die 6 Euro im Jahr kostet.
Kommentar zu meinem Video zur German-Streettabletennis Open: "Wird ja immer professioneller hier. Mega, mach weiter so

, bessere kameraperspektiven als bei den
ganzen WTT Cups/Turniere" - und das ist kein Einzelfall solche Kommentare.
In unserem Sport, auch durch die höchsten Ebenen verursacht, ist die Messlatte nicht sonderlich hoch was Tischtennisinhalte im www angeht. Ich empfehle jedem Verein, nur Mut, nehmt paar Spielszenen auf und präsentiert euch. Das muss nicht professionell sein, eine persönliche Note finden viele deutlich interessanter.
Das Kernproblem bleibt aber bestehen. Viele Teams/Vereine finden keinen "dummen" der den Mannschaftsführer macht und wenn's schon daran scheitert findet sich auch kaum wer der darüber hinaus Öffentlichkeitsarbeit betreibt.