Es geht doch nicht darum was das fairste ist.
Es geht bei Olympia um unglaublich viel (Förder)Geld.
Deshalb versucht der DTTB das Team so zu nominieren das die Wahrscheinlichkeit auf den Gewinn einer Bronze oder Silbermedaille am wahrscheinlichsten ist.
Ein DTTB Funktionär bezeichnet es so, dass Dima das halbe DTTZ durch seine Erfolge bei Olympia finanziert hat.
Er hat 2012 und 2021 jeweils Bronze im Einzel gewonnen, dazu noch 4 Medaillen mit der Mannschaft, wo er auch entscheidenden Anteil dran hatte.
So lange er halbwegs in der Weltspitze mitspielen kann, hat er durch seine Abgezockheit bei den Olympischen Spielen einfach einen Bonus.
Natürlich nominiert ihn der DTTB nicht leichtfertigt. Doch wenn Dima der Meinung ist er kann zu Olympia in Höchstform sein, dann hat er seine Nominerung eigentlich sicher.
Ich zitiere nochmal meinen Beitrag von gestern in einem anderen Thema:
Zitat:
Zitat von TT-Hannes
Für alle die hier weiter mit der deutschen Olympianominerung hadern:
Mittlerweile wurde es doch ganz klar erklärt. Zuletzt im Interview mit Richard Prause in der Tischtenniszeitung. Am Ende wurde die Entscheidung getroffen im Hinblick darauf wer am besten gegen die Konkurrenten um die Medaillen performt. Franz kann anscheinend zwar gegen die Chinesen, hat sich aber gegen die anderen Länder, ziemlich entscheidend wohl seine Niederlage im WM-Viertelfinale gegen Kao, zu große Schwächen erlaubt, während Timo in den letzten Monaten die Spitzenspieler der Konkurrenten um die Medaille geschlagen hat.
Einen Dima traut der DTTB zu, und da gehe ich mit, das er zu Olympia in einer Form ist, in der er auch im Einzel um eine Medaille mitspielen wird. Das hat er bisher immer geschafft auf den Punkt da zu sein, deshalb hat er sich die Nominierung verdient. Dang war zuletzt leider nicht mehr so Konstant, doch er hat in den letzten Jahren den größten Sprung gemacht und war auch sehr konstant.
So bitter es für Franz ist, den ich auch sehr schätze, kann ich die Nominierung verstehen.
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