Zitat:
Zitat von BodeMiller
Es gibt so viele Nominierungskriterien, die verschieden gewichtet werden können. Man kann so nominieren wie Wolf11 oder wie Rossi oder wie die Japaner es machen würden - es ist subjektiv und ich finde es sehr schwierig, wenn man wie Wolf11 seine eigene Ansichtsweise als die normativ richtige bewertet und die der anderen als nicht integer, Klüngelei, peinlich oder Armutszeugnis (alles O-Ton Wolf) bezeichnet. Es ist keine Klüngelei oder Lobby, wenn der Bundestrainer die Performance vergangener Olympischer Spiele höher bewertet als Wolf11 oder andere.
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Da hast Du mein Posting falsch gedeutet, Bode Miller
Ich erachte meine Meinung oder Vorgehensweise nicht als die einzig normativ Richtige.
Man kann es so wie die Japaner machen, man kann es so wie die Chinesen machen, man kann es so wie die Amerikaner machen oder man kann es auch ganz anders machen*.
Alles das sind gangbare Wege
Aber eines muss über allem stehen:
Die faire und sportlich integre Behandlung der Sportler, die es betrifft und die gerechte Einordnung ihrer Leistungen in einem vorher festzulegenden Zeitraum, seien es 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre oder ein ganzer Olympiazyklus.
Darauf haben diese Sportler ein Recht.
Dies ist hier nicht geschehen
Es kann bspw. nicht sein, dass da ein Sportler wegen alter Meriten nominiert wird, die teilweise soweit zurückliegen aus einer Zeit, wo sein heutiger Konkurrent gerade mal 16 Jahre alt war und noch bei der Jugend spielte. Und das Ganze dann auch noch völlig intransparent.
Das ist nicht seriös und integer und das ist auch nicht fair gegenüber den Sportlern.
Und so, wie das Ganze abgelaufen ist, müssen es die Verantwortlichen auch aushalten, dass Ihnen hier teilweise auch Klüngelei unterstellt wird. Ich persönlich würde zumindest sagen, dass man hier den bequemen Weg des geringsten Widerstandes gehen wollte. Dass den Verantwortlichen dies nun auf die Füße fällt, ist daher nicht verwunderlich.