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Noch eine Bemerkung zu Bat´s Beitrag: Entscheidend für das Image einer Sportart ist das Spiel der absoluten Spitzenspieler und nicht, ob der ein oder andere Hobbyspieler mit LN, Schlägerdrehen und dergleichen nicht zurecht kommt. Abgesehen davon ermöglichen, die in tieferen Ligen gefürchteten Langen Noppen, auf hohen Niveau längere Ballwechsel.
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Da geb ich dir schon Recht, daß man selber nicht mit sowas zurecht kommt und auch das die LN in höheren Spielklassen zu längeren Ballwechseln führen, siehe Abwehr-Angriff-Duelle. Aber das Problem beginnt doch schon genau damit, daß in einem Tischtennisjournal ein Bericht herausgebracht wird, wie man gegen solches Material spielen kann/muß. Wenn schon genügend Spieler nicht wissen, was eine LN macht und wieso der Topspin plötzlich im Netz landet, wie soll dann der Nicht-Tischtennis-Spieler das im TV kapieren?
Wie man nen Ball kickt, das kapiert jeder; ob mans kann ne andere Sache.
Oder Autofahren tut auch fast jeder. Oder Billard in nem Billard-Café, da versenkt jeder auch mit dem krummsten Stock ne Kugel.
Bei TT ist halt fast immer nicht ersichtlich, wieso genau jetzt dieser Fehler so passiert ist.
Und vielen Zuschauern geht es mehr darum, zu sehn wie die deutschen Athleten abschneiden und auch mitreden zu können (wie war das mit den Millionen Bundestrainern *lol*).
Was die Athleten angeht, ich les in der Zeitung mehr über Tischtennis als über Snooker, und doch haben sie ja anscheinend mehr TV-Präsenz. Also nur an den Spitzensportlern das ganze festzumachen kann nicht alles sein...