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Zitat von flocki
Der seidene Faden, an dem die Zukunft des oberbayerischen Traditionsvereins TuS Bad Aibling derzeit hängt, scheint endgültig gerissen.
Hier ein Bericht aus der Montags-Sonderausgabe der „Oabling Today“ zu den Vorfällen an jenem 13.11.2004, der wohl als „black saturday“ in die Historie des deutschen Tischtennissports Eingang finden dürfte:
„Bad Aibling
Mit Fassungslosigkeit und tiefstem Entsetzen erlebten die knapp 250 Zuschauer im ausverkauften Dr.-Hans-Dietl-Dome zu Bad Aibling am vorgestrigen Samstag den traurigen Höhepunkt einer eskalierten Entwicklung.
Es begann als harmloses Spiel, es wurde ein ernster Wettkampf, es ist mehr als ein Spiel. Es ist der Krieg zweier Kulturen, der die Tischtenniswelt weit über Aiblings Grenzen hinaus in zwei verfeindete Lager spaltet. Auf der einen Seite steht Lederer. Ein Gentleman des alteingesessenen, konservativen Tischtennissports. Er besticht durch lehrbuchreife Technik. Er ist ein Arbeiter, ein Ästhet. Druckvolle Spin-auf-Spin-Duelle gepaart mit athletischer Dynamik sind sein Markenzeichen. In langen Nächten penibelster Videoanalytik pflegt er seine Bewegungsabläufe stetig zu verfeinern. Er steht sinnbildlich für eine Idee, eine Kultur und prägt in langer Überlieferung den Begriff der „old school of table tennis“.
Ihm gegenüber Thomas Leidel. Ein junger wilder, der die Tischtenniswelt auf den Kopf stellt indem er traditionelle Werte verhöhnt. Er ist kaltblütig, ein Gauner, ein übler Halunke, der sich mit allen Wassern gewaschen hat. Wohl kaum ein Spieler hat die Kunst der psychologischen Kriegsführung so geprägt wie Leidel. Es gehen Gerüchte um nach denen er in den Nächten vor einem Punktspiel detaillierte Psychogramme seiner Gegner erstellt um deren wunde Punkte ausfindig zu machen. Die Welt zittert vor ihm nicht erst seit er bei der oberbayerischen Meisterschaft Spieler wie Yahmed, Görlach und Ziermeier sen. an den Rande eines Nervenzusammenbruchs trieb. Er repräsentiert das Materialspiel. Zusammen mit Schuster und Schmid wird er oftmals als „die Achse des Bösen“ bezeichnet.
An jenem 13.11.2004 eskalierte nun der „clash of table tennis cultures“.
250 Zuschauer wurden Zeitzeuge des Untergangs eines Traditionsvereins. Das Juventus Turin der Tischtennisszene, die alte Dame der Oberliga, der TuS Bad Aibling keucht in den letzten Zügen.
Bereits vor dem Einspielen machte Lederer den Schiedsrichterobmann der Partie darauf aufmerksam, dass Leidel in der Umkleidekabine frischklebte, woraufhin dieser disqualifiziert wurde. Leidels Rache ließ nicht lange auf sich warten. Bei jeder Konzentrationsphase seines Mannschaftskollegen trötete er ein schallendes „Lederer, Lederer, Lederer ist nervös!“.
So verlor der völlig entnervte Bad Aiblinger sowohl das Doppel als auch seine beiden Einzel, wobei er gegen Hummel zwei Matchbälle ungenutzt ließ und in der anschließenden Pressekonferenz Leidel öffentlich übel beschimpfte. Bad Aibling verlor das Match schließlich mit 3:9 Punkten, wobei nicht weniger als 8 Spiele im Entscheidungssatz verloren wurden.
Es ist derzeit nicht gewiss, ob am kommenden Samstag in Creussen überhaupt noch eine Mannschaft des TuS Bad Aibling antreten wird.
Möge die Dauerfehde möglichst ein schnelles Ende finden, wer auch immer dieses unrühmliche „best of 199“-Duell als „Sieger (!??)“ beenden mag und möge sich in der idyllischen Kurstadt an der Mangfall bald wieder ein neues Team aus dem Trümmerhaufen des Kampfs zweier sturköpfiger Separatisten ausbilden.
God bless Oabling.”
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hat er wirklich in der Kabine geklebt?
ich bin zwar nicht DER insider,für mich hört es sich an wie ein altes,sich zankendes Ehepaar!
Die petzerei is schon hart,allerdings is er auch selbst schuld wenn er in der Kabine klebt
hat ich glaube Lederer sich nich beschwert/einspruch eingelegt wegen der reinrufe?
gruss,Alex