Zitat:
Zitat von Hubert K
Darf ich mich kurz einmischen und fragen, warum?
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Es ist wohl überwiegend der Erfahrung mit den 'altbewährten' Hölzern geschuldet und einer (nicht ganz klar umrissenen) 'Philosophie' bzw. gemeinsamen Überzeugung der Trainer: In meinem früheren Verein haben wir Anfängern meistens ein Allround(+)-(Voll-)Holz verpasst und zwei klassische Beläge (je nachdem, was gerade günstig zu bekommen war). Ein Offensiv(-)-Holz wäre auch noch okay gewesen.*
[Zu Zelluloidball-Zeiten wäre ich beim Holz eine Stufe darunter geblieben, also im Bereich All bis All(+). Mit dem Plastikball durfte es dann etwas
knackiger werden.]
Die Hölzer sollten relativ konventionell sein und sich recht linear spielen lassen, dabei nicht super leicht und auch nicht zu schwer sein. Es wurden den Anfängern insbesondere keine Balsa-Hölzer oder andere extreme Holzvarianten empfohlen.
Das
Boll Mezzoforte wird von Butterfly als "leichtes Naturholz" angepriesen. Leider macht Butterfly keine ungefähren Gewichtsangaben mehr zu den Hölzern. Wenn die im Vergleich zum Primorac etwas moderateten Tempoeigenschaften des Mezzoforte hauptsächlich aus dem sehr(?) geringeren Gewicht resultieren sollten (so meine
Vermutung), dann würde ich eher das Primorac bevorzugen, was ja auch noch nicht übertrieben schwer ausfällt.
Davon ausgehend ist es relativ leicht, später in kleinen Schritten Anpassungen vorzunehmen.
Eine übliche Kombination (vorzugsweise, wenn die einzelnen Komponenten gerade rabattiert angeboten wurden), wäre bei uns zum Beispiel (Holz + Beläge)
Persson PowerAllround (Donic) + 2 x Rapid oder Rapid soft (Tibhar).
*Wenn es jetzt unbedingt Butterfly hätte sein müssen, dann eher das Zoran Primorac-Holz + 2 x Sriver (EL, FX). Das Andrzej Grubba-Holz, von Butterfly als "klassisches Allroundholz" beworben, ist schon ziemlich weich/indirekt und (für heutige Verhältnisse) langsam.