Zitat:
Zitat von Brudi
Angenommen
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Bin gespannt ob du damit
1) startest,
2) das durchziehst bis zum Erreichen des gewünschten Ergebnis/Effekts, und
3) das beibehälst über Jahrzehnte. Ja, ein
Bruchteil der Fitnessclub-Mitglieder (25eur/mo, Fitness-Freaks) schafft den schwierigsten Punkt, nämlich Punkt 3), darunter meine Wenigkeit (Ausnahme-Hobbysportler

). Ansonsten nur Profis während ihrer aktiven Karriere. Alle anderen, d.h. die allermeisten gehen bei 3) schon nach kurzer Zeit zugrunde und hören komplett mit "dem Projekt" auf und verlieren folgerichtig nach genauso kurzer Zeit komplett alles bis dahin antrainierte (Kräftigung, Kraft, Muskelmasse, Muskelvolumen, Schnelligkeit) ... und nehmen den Verlust ("wie gewonnen so zerronnen") mit einem Seufzer der Ernüchterung in Kauf.
Mein Tipp:
Natürlich könnte ein Faulpelz das Jahr drumherum gestalten, z.B. Kräftigung während der 6-monatigen Saisonpause [Ziel: Phasen 1) und 2) abzuschließen] und dann während der 6-monatigen Saison von den Früchten profitieren und das Kräftigungsprogramm ab Saison-Start immer weiter runterfahren (und akzeptieren, dass man von Monat zu Monat das Antrainierte wieder verliert). Durch diesen Halbjahreswellen-Zyklus vermeidet man die Unendlichkeit der Phase 3), die psychisch sehr auszehrend und frustrierend und undankbar ist. Am härtesten sind Profi-Schwimmer betroffen, die täglich(
!) kilometerlang trainieren müssen, nur um ihren IST-Zustand beizubehalten.
Viel Glück bei deinem Vorhaben, in einem Jahr werde ich den Thread bumpen und nachfragen, ob du 3) geschafft hast in deinen Alltag "Tag für Tag" (bei mir sind's alle 4 Tage,
unerbittlich, ganz ohne Wellen-Zyklus) zu integrieren. Rein aus Erfahrung

bezweifle ich das mal no offense.
F: Was für ein Trainingsplan ist sinnvoll?
A: Jeder. Hauptsache man legt los, zieht durch, und behält es bei. Egal was. Das Beibehalten ist das Schwierigste und nur Ausnahme-Sportlern (oder Sportlern in Ausnahmesituationen) vorbehalten.