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energis-masters
Aber gerade das energis- oder das german-masters sind doch gute Beispiele, wie es gelingen kann, große Zuschauermengen zu fesseln.
Noch in den 90er Jahren gab es in Trier den Deutschlandcup, der aber unter chronischem Zuschauermangel litt, was dieser stets hervorragend besetzten Veranstaltung nicht gerecht wurde.
Ganz anders als diese wurden aber die großen Turniere der letzten Jahre, gleich ob EM; Top12 oder eben das german- oder energis-masters in der Öffentlichkeit vermarktet.
Dort gibt es hervorragenden Sport zu sehen und dies muss auch entsprechend vermittelt werden. Wenn dies gelingt, wobei viele Vereine in den Bundesligen hier noch Nachholbedarf haben, dann wird sich auch das Bewußtsein gegenüber diesen Spitzensportlern ändern, was sich auch auf die TV-Präsenz auswirken wird.
Ansonsten: Nach der Ära Boris Becker/Michael Stich/Steffi Graf ist Tennis doch in ein tiefes Loch gefallen, trotz wesentlich häufiger TV-Präsenz und gemessen an den Platzierungen in den Weltranglisten steht Tischtennis doch inzwischen deutlich besser da. TV-Präsenz ist wichtig, aber man kann das Pferd nicht von hinten aufzäumen. Ein Timo Boll ist derzeit zu wenig, wenn es gelingt weitere Spieler an die Weltspitze heran zu führen, dann sollten die Fehler, die zu den besten Zeiten eines Jörg Rosskopf in der Öffentlichkeit gemacht wurden, nicht wiederholt werden.
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