Zitat:
Zitat von Old__Schmetterhand
Nachdem er 4 Schläger getestet hatte, spielt er derzeit am liebsten mit folgendem Schläger:
Holz: Joola Air Fibre (Glasfaserverstärktes Balsaholz, Off -), Tibhar Vari Spin-Beläge in 2.0 mm (klassische Beläge, erzeugen im direkten Vergleich mit modernen Belägen aber deutlich weniger Rotation würde ich sagen).
Die Frage ist, ob sich dieser schon etwas spezielle Schläger eventuell negativ auf seine Entwicklung im Tischtennis auswirken könnte und er daher besser etwas aus dem Mainstream spielen sollte.
|
Was wäre Mainstream-Material und was würde das (mittel-/langfristig) verbessern? Neue Beläge und Hölzer kommen mit gewisser Regelmäßigkeit auf den Markt.
Letztendlich ist die Frage, wann ein Spieler so weit ist, dass er von anderem Material profitiert und es auch zeitnah beherrschen kann. Das "neue" Material soll ihn in seiner Spielweise unterstützen und nicht einschränken. Wenn ich z.B. einem U13-Spieler nach einem Klassiker einen Z3 auf die Vorhand klebe, kann er typischerweise aus der Halbdistanz schöne und gefährlichere Topspins bringen, aber alles andere geht nicht mehr.
Ein GTT 40 (ggf. 45) in 1,8 wäre dann einen Versuch wert, wenn das Ballgefühl da ist und der Topspin gut funktioniert und typischerweise an der Netzkante scheitert. Der Geschwindigkeitsunterschied dürfte aber merklich sein, was zu anfänglichen Problemen führt. Falls es sinnvoll wäre, einen Klassiker für die schwächere Seite zu nehmen wäre z.B. ein Aconda medium in 1,8 eine Steigerung parallel zum GTT 40. Das macht für mich Sinn, wenn die Spielausrichtung offensiv ist.