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Alt 06.01.2005, 13:17
Tony_Iommi Tony_Iommi ist offline
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Tony_Iommi ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: schwamm bei klassischer abwehr???

@Pd

Du hast recht - es gibt sehr viele threads diesbezüglich. Spiel doch mal ein wenig mit der Suchfunktion, da gibt es sicherlich den ein oder anderen nützlichen Hinweis.

Mein Spielsystem gleicht dem Deinen. Mir ging und geht es nie um "Störbälle", sondern in erster Linie um Schlagsicherheit, und dann, sekundär, um Unterschnittvariationen. Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du zwei Optionen: 1,0mm oder ox. Also keinen 0,5mm Schwamm. Aufgrund der von mir gemachten Erfahrungen rate ich Dir mit dem 1,0mm anzufangen. Ich behaupte, dass Dir diese Variante den Einstieg erleichtern wird, da sie aus meiner Sicht, einfacher zu beherrschen ist. Langfristig könnte ich mir aber vorstellen, dass Du mit der Kombi Off- Holz und ox Version gefährlicher agieren kannst. Der von Dir für die RH ausgesuchte Belag Curl P1-R ist eine (meiner Meinung nach) sehr gute Wahl. Es ist eine Noppe die Du "aktiv" spielen musst, um wirkungsvoll zu operieren. Das heisst, Du wirst Dir gezwungenermassen eine vernünftige Technik aneignen müssen, um den von Dir gewünschten Unterschnitt zu erzeugen. Dafür ist der Belag sehr sicher und entwickelt bei besagter Handhabung einen massiven Unterschnitt.

Eines möchte ich Dir noch mitgeben. Wenn Du das klassische Abwehrspiel erlernen willst, musst Du Dir selbst dazu viel Zeit einräumen. Anfängliche Erfolge werden meist recht schnell von einer langen tiefen Talfahrt abgelöst - da musst Du dann durch und immer fleissig weitermachen. Im Laufe der Zeit wird Dein Spiel immer sicherer und vorallem variantenreicher. Aber zuerst muss die Sicherheit in den Grundschlägen vorhanden sein und anschliessend darauf aufbauend kannst Du die Technik verfeinern. Vielleicht hierzu ein Beispiel: Als ich von Angriff auf Abwehr umstellte, fiel es mir erstaunlich schnell erstaunlich leicht, auf harte Topspins mit dem Feint abzuwehren. Jedoch hatte ich arge Probleme mit "Hebern" oder mit hohen und mit wenig Schnitt versehenen Topspins. Gut, nach einer gewissen Zeit konnte ich mich darauf einstellen und zumindest mal Fehler vermeiden, aber das nützt halt wenig, wenn man den Ball "nur zurückspielen" kann. Dann kommt halt meistens gleich die Granate hinterher. Erst viel später habe ich kapiert was es heisst, effektiv mit lockerem Handgelenk und Unterarm zu spielen. Ein schönes Beispiel dafür ist in einem kleinen video von Chen Xinhua zu sehen (ist gerade wieder in einem anderen thread aufgetaucht). Und ich meine damit nicht seine and den Tag gelegte Akrobatik, sondern wie er mit Gefühl und lockerem Händchen mit der RH auf die Topspins reagiert.

Viel Erfolg und Spass....

Tony
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